
Das Großraumbüro lag still. Bildschirme dunkel, Stühle verlassen, nur das ferne Summen der Klimaanlage füllte die Etage. In der Büro-Erotik seiner Fantasien hatte er sich diesen Moment hundertfach ausgemalt – allein mit ihr, nach Feierabend, während die Stadt unter ihnen in Lichtern versank. Jetzt war es real. Hinter der Glaswand ihres Eckbüros brannte noch Licht.
Laura Voss, 38, Abteilungsleiterin. Scharfe Kieferlinie, dunkle Augen, die jeden Satz wie einen Befehl wirken ließen. Sie trug ihre Bluse heute einen Knopf weiter geöffnet als sonst. Ihr Parfüm – etwas Holziges, Warmes – hing noch im Flur, als er an ihrem Büro vorbeiging. Sie hatte eine Art, über ihre Brille hinweg zu blicken, die Männer vergessen ließ, was sie sagen wollten.
„Schließ die Tür." Ihre Stimme, ruhig und bestimmt. Er gehorchte. Das Klicken des Schlosses hallte nach. Sie stand auf, lehnte sich gegen die Schreibtischkante, die Arme verschränkt. „Du starrst mich seit Wochen an. Glaubst du, das fällt mir nicht auf?"
Er öffnete den Mund, doch sie kam bereits auf ihn zu. Ihre Finger griffen seinen Krawattenknoten, zogen ihn herunter, nah an ihr Gesicht. Ihr Atem streifte seine Lippen. „Ich will wissen, ob du auch lieferst."
Sie küsste ihn hart, fordernd. Ihre Zunge drängte zwischen seine Lippen, während ihre Hand über seine Brust nach unten glitt, seine Erektion durch den Stoff umfasste. Er stöhnte in ihren Mund. Sie drehte sich um, schob Akten und Laptop beiseite, stützte sich auf die Schreibtischplatte und blickte über die Schulter. „Rock hoch. Slip zur Seite. Jetzt."
Er gehorchte mit zitternden Händen. Sein Schwanz glitt in ihre nasse Enge, und sie beide keuchten gleichzeitig. Er griff ihre Hüften, stieß tief in sie hinein. Der schwere Schreibtisch ruckte mit jedem Stoß. Ihre Finger krallten sich in die Tischkante, ihr Stöhnen wurde lauter, schamloser. „Härter – fick mich härter."
Er packte ihr Haar, zog ihren Kopf sanft zurück, während er den Rhythmus beschleunigte. Die Skyline flimmerte hinter dem Fenster. Ihr Körper spannte sich, bebte, und sie kam mit einem unterdrückten Schrei, der gegen die Glaswände hallte. Er folgte Sekunden später, tief in ihr, pulsierend, atemlos.
Stille. Nur ihr Atem. Sie richtete sich auf, strich ihren Rock glatt und setzte die Brille wieder auf. Ein halbes Lächeln. „Überstunden genehmigt. Ab sofort regelmäßig."
