Kurierdienst im Regen

Der Regen prasselte gegen die Scheiben der kleinen, schummrigen Kurierdienst-Station. Anna stand hinter dem Empfangstresen, ihre Gedanken wanderten immer wieder zu dem geheimnisvollen Mann, der vor wenigen Tagen ihr Büro betrat. Der Geruch seines Parfums hatte sich in ihr Gedächtnis eingeprägt, ebenso wie sein verführerisches Lächeln. Sie erinnerten sich an seine Bestellung: eine Lieferung an ein luxuriöses Hotel in der Stadt, das an diesen regnerischen Abenden einen Hauch von Geheimnis verbreitete. Als der letzte Kurier sich auf den Weg machte, wurde Anna in ihren Gedanken von einem Klopfen an der Tür unterbrochen. Es war Eric, der charmante Kurierfahrer, der oft von ihr träumte. Er trat ein, das Wasser tropfend von seinen Haaren. "Hey, Anna, hast du einen Moment?" fragte er, während er seinen Mantel abstreifte, das Wasser auf ihre Böden spritzte. Sie erwiderte seinen Blick und spürte, wie ihre Herzen schneller schlugen. "Was ist los?" fragte sie, während sie versuchte, ihre Aufregung zu verbergen. Er trat näher, sein warmes Lächeln ließ das Herz in Annes Brust hüpfen. "Ich wollte dir etwas zeigen – ich denke, du wirst es lieben." Seine Stimme war tief und verlockend, und Anna spürte, wie sich eine unerklärliche Anziehung zwischen ihnen aufbaute. Doch gerade als sich ihre Blicke trafen, und der Raum von einer elektrisierenden Spannung erfüllt wurde, ertönte ein Blitz, der die Dunkelheit des Raumes durchbrach. Anna wusste, dass dieser Moment ihr Leben für immer verändern könnte. Der Regen draußen verstärkte das Gefühl von Intimität und Geheimnis, und die Vorahnungen wurden unerträglich. Sie trat einen Schritt näher. Ernsthaftigkeit mischte sich mit Neugier und der Gelegenheit, die sich ihnen bot. Das Geräusch des Regens wurde zu einem beruhigenden Hintergrundklang, aber ihre Gedanken waren ganz bei Eric. "Was zeigst du mir?" brachte sie heraus, nicht sicher, ob sie die Antwort wirklich hören wollte. Sein verschmitztes Lächeln ließ ihre Bauchgegend kribbeln, als er die Hände hob, um sie um ihre Hüften zu legen. Anna spürte die Hitze seines Körpers, während er näherkam, die Luft zwischen ihnen knisterte vor Erwartung. Aber noch fehlte der entscheidende Moment, die Brücke, die sie quer über die Kluft der Unsicherheit schubsen würde.

Jetzt die ganze Geschichte hören

Wähle eine Stimme und bekomme deine eigene Version dieser Geschichte.
Hörbuch erstellen
Unsere Kund*innen sind begeistert