
Der Flur roch nach Regen und warmem Asphalt. Irgendwo in einem Berliner Hinterhof leuchtete eine einzelne Wohnung im dritten Stock – das Fenster gekippt, gedämpfter Lo-Fi-Beat, der bis auf die Straße sickerte. Es war kurz nach zehn, und wer Sexgeschichten Essenslieferung am Abend für eine harmlose Angelegenheit hielt, kannte diese Nacht noch nicht.
Er stand vor ihrer Tür. Pizzakarton in der linken Hand, Helmstreifen quer über der Stirn, die dunklen Locken feucht vom Nieselregen. Breite Schultern unter einer schwarzen Regenjacke, ein Dreitagebart, der seinen Kiefer schärfer wirken ließ. Seine Augen – dunkelbraun, wach, ein Funke Neugier darin, als sie öffnete.
Sie trug ein übergroßes Band-Shirt, das ihr bis zur Mitte der Oberschenkel reichte. Darunter nichts als nackte Haut. Feuchtes Haar, als käme sie gerade aus der Dusche. Der Stoff klebte leicht an ihren Brüsten, die Nippel zeichneten sich ab. Sie lehnte sich gegen den Türrahmen und musterte ihn langsam von unten nach oben.
»Du bist spät.«
»Verkehr.« Er hielt den Karton hoch. Seine Augen wanderten an ihrem Shirt hinab.
Sie nahm die Pizza, stellte sie auf die Kommode neben der Tür – ohne den Blickkontakt zu brechen. »Willst du reinkommen? Nur kurz aufwärmen.«
Die Tür fiel ins Schloss. Die Wohnung war warm, Kerzen auf dem Fensterbrett, das Licht bernsteinfarben. Er zog die Jacke aus. Sie stand so nah, dass er ihr Duschgel riechen konnte – Kokosnuss und etwas Herbes darunter.
Ihre Finger griffen den Reißverschluss seines Hoodies. Langsam. Zahn für Zahn. Er legte seine Hände auf ihre Hüften, schob das Shirt höher, spürte nackte Haut, keine Unterwäsche. Sie atmete scharf ein, als seine kalten Finger ihren Bauch berührten.
Er hob sie auf die Kommode. Die Pizza rutschte zur Seite. Ihre Beine schlangen sich um seine Hüften, zogen ihn heran. Sie griff in seinen Hosenbund, befreite seinen harten Schwanz, rieb die Spitze an ihrer nassen Muschi. Beide stöhnten gleichzeitig.
Er drang in sie ein – tief, langsam, bis zum Anschlag. Ihre Nägel gruben sich in seinen Nacken. Er fickte sie rhythmisch, die Kommode schlug bei jedem Stoß gegen die Wand. Ihr Stöhnen wurde lauter, sein Atem heißer an ihrem Hals.
»Genau so – hör nicht auf –«
Sie kam zuerst, zitternd, die Beine um ihn gepresst. Er folgte Sekunden später, tief in ihr, sein Gesicht an ihrer Schulter vergraben.
Stille. Schwerer Atem. Der Lo-Fi-Beat lief noch immer.
Sie strich über seine feuchten Locken und lächelte. »Die Pizza ist bestimmt kalt.«
»Mir egal.«
