Blickkontakt beim Handwerkertermin

Es war ein warmer, sonniger Nachmittag, als Lena den Handwerker in ihrem Haus empfing. Der Geruch von frischem Holz und frisch gestrichenem Lack lag in der Luft. Sie hatte in letzter Zeit viel Zeit damit verbracht, ihre Wohnung zu renovieren und das letzte Stück war ein neu gestaltetes Arbeitszimmer, für das sie noch den perfekten Schreiner benötigte. Als die Tür aufschwang, trat ein grobschlächtiger, muskulöser Mann in ihre Wohnung, sein Werkzeugkasten in der einen und sein Notizblock in der anderen Hand. Seine Haare waren zerzaust und er strahlte eine ungehemmte Authentizität aus. Lena konnte sich nicht helfen, sie musste ihn anstarren. Das Funkeln seiner Augen und sein selbstbewusster Ausdruck ließen ihr Herz schneller schlagen. „Guten Tag, ich bin Finn“, sagte er, und seine Stimme hatte eine tiefe, beruhigende Qualität, die sie sofort in ihren Bann zog. „Ich habe die Materialien dabei, und wir können sofort anfangen.“ Jeder Satz, den sie wechselten, wurde von intensiven Blickkontakten begleitet. Finn schaute ihr direkt in die Augen, als würde er nicht nur ihre Worte hören, sondern auch ihre unausgesprochenen Wünsche erkennen. Lena spürte ein Kribbeln in ihrem Bauch, ein Verlangen, das sie so lange ignoriert hatte. „Lass uns hier anfangen“, schlug sie vor und führte ihn in den Raum. Das Licht fiel sanft durch die Fenster und schuf eine einladende Atmosphäre. Finn stellte seinen Kasten ab und begann, den Raum zu begutachten. Ihre Blicke verbanden sich erneut, und für einen Moment schien die Zeit stillzustehen. Das Prickeln in der Luft wurde dicker, als er seinen Kopf leicht zur Seite neigte und sie mit einem vielsagenden Lächeln ansah. „Ich kann sehen, dass du gute Geschmack hast“, bemerkte er, während er mit einer Hand über den frisch gestrichenen Tisch strich. Ihre Hände berührten sich unabsichtlich, sowohl Lena als auch Finn hielten inne, als ob die Welt um sie herum verschwunden war. „Also, was denkst du? Kann ich dir helfen, all das hier zum Leben zu erwecken?“ fragte er, während sich ihre Augen wieder trafen. Lena schluckte schwer, ihre Gedanken wirbelten, und sie bemerkte, wie ihre Anspannung stieg. Die Verbindung zwischen ihnen wurde greifbar. Sie wagte es, sich einen Moment zu verlieren, in diesem berauschenden Blickkontakt, als Finn aufstand, näher und näher kam. Lena spürte, wie ihr Herz raste, als sich der Abstand zwischen ihnen schloss. Ihre Atmung wurde flach und sie wusste, dass sie einen Punkt erreicht hatten, an dem die Worte überflüssig waren. Gerade als er die Hand hob, als würde er sie berühren wollen, öffnete sich die Tür und sie bemerkten, dass die Zeit gegen sie arbeitete. Finns Blick wurde intensiver, während er langsam die Hand zurückzog, als ob ein unsichtbares Band sie daran hinderte, den letzten Schritt zu tun. Der Raum war still, aber die Spannung war greifbar. Lena wusste, dass dies erst der Anfang war. „Ich werde alles perfekt machen, glaub mir“, flüsterte er, seine Stimme sanft, während er sie dennoch durchdrang. Aber sie wusste, dass sie etwas anderes im Sinn hatten, etwas, das jenseits der handwerklichen Reparaturen lag. Ihre Blicke verschmolzen erneut, ein Versprechen, das in der Luft hing, während die Uhr leise tickte und die geplanten Arbeiten nun völlig aus dem Fokus gerieten...

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