Ich erinnere mich an diesen Donnerstagnachmittag im Juli. An die Hitze, die über den Feldern flimmerte, als ich mit dem Rad zum See fuhr. Zu dem kleinen, versteckten. Dem, den kaum jemand kennt.
Das Wasser lag so still da, dass es aussah wie geschmolzenes Glas. Schilf an den Rändern, Libellen, die über die Oberfläche zuckten. Kein Mensch. Nur ich und diese drückende, schwüle Hitze, die meine Haut feucht machte, bevor ich überhaupt einen Fuß ins Wasser gesetzt hatte.
Ich zog mir alles aus. Nicht Stück für Stück, sondern ungeduldig, fast gierig. Das Shirt über den Kopf, die Shorts runter, den BH abgestreift. Und als ich nackt dastand, die warme Luft überall auf meiner Haut spürte – dieses Gefühl. Diese Freiheit. Ich bekam eine Gänsehaut, obwohl es dreißig Grad waren.
Ich watete hinein. Das Wasser war kühl genug, dass sich meine Brustwarzen sofort zusammenzogen. Ein leises Keuchen. Dann ließ ich mich nach hinten fallen, trieb auf dem Rücken, Arme ausgebreitet, die Sonne direkt auf meinem Körper.
Ich weiß nicht, wann genau es anfing. Vielleicht war es das sanfte Schwappen des Wassers zwischen meinen Beinen. Vielleicht die Sonne, die meine Brüste wärmte, während das Wasser mich von unten kühlte. Meine Hand glitt wie von selbst über meinen Bauch, tiefer, und als meine Finger mich berührten, stöhnte ich laut auf. Laut. Weil niemand da war, der es hören konnte.
Ich rieb langsam über meine Klit, kreisend, während ich auf dem Wasser trieb. Jede Berührung schickte Wellen durch meinen Körper, die sich mit den Wellen des Sees vermischten. Ich schob zwei Finger in mich hinein, krümmte sie, und mein Rücken bog sich durch. Das Wasser schwappte um meine Hüften.
Ich kam mit offenen Augen. Starrte in den wolkenlosen Himmel, während mein ganzer Körper zuckte und ich so laut stöhnte, dass die Vögel im Schilf aufflogen. Meine Muschi pulsierte um meine Finger, wieder und wieder, und ich ließ mich einfach treiben.
Danach lag ich bestimmt zwanzig Minuten reglos auf dem Wasser. Erschöpft, zufrieden, nackt und völlig aufgelöst. Der beste Donnerstag seit Langem.
Nächste Woche fahre ich wieder hin.
