Ich erinnere mich an den Moment, als sein Aufschlag knapp die Linie traf und ich wusste – dieser letzte Ballwechsel der Begierde hatte längst nichts mehr mit Tennis zu tun. Das war vor drei Stunden. Jetzt sitze ich hier, die Haare noch feucht, und meine Hände zittern beim Schreiben.
Der Platz war fast leer an diesem Donnerstagabend. Schwüle Sommerluft, das Flutlicht warf scharfe Schatten über den roten Sand. Wir spielten seit Wochen donnerstags zusammen – Lukas, mein Mixed-Partner aus dem Verein. Breite Schultern, braun gebrannte Unterarme, dieses verdammte Lächeln, wenn er einen Punkt machte. Er trug ein weißes Shirt, das an seinem verschwitzten Rücken klebte, und ich verlor jeden zweiten Ball, weil ich ihm auf den Arsch starrte, statt auf den Aufschlag.
Nach dem Match gingen wir zur Umkleide. Der Verein war ausgestorben. Ich wollte meine Tasche holen, bog um die Ecke – und da stand er. Oberkörper frei, das Handtuch über der Schulter, Schweiß glänzte auf seiner Brust. Er sah mich an, und irgendetwas in seinem Blick war anders als sonst. Hungrig.
„Gutes Spiel", sagte er leise. Aber er meinte nicht das Tennis.
Ich ließ meine Tasche fallen. Er machte einen Schritt auf mich zu, legte seine Hand an meinen Hals, und dann küsste er mich. Hart, salzig, nach Anstrengung schmeckend. Ich presste mich gegen seinen nackten Oberkörper, spürte seine Hitze durch mein dünnes Top. Seine Hände schoben den Stoff hoch, griffen meine Brüste, seine Daumen rieben über meine Nippel, bis ich in seinen Mund stöhnte.
Er drehte mich herum, drückte mich gegen die kühlen Fliesen. Ich spürte seinen harten Schwanz an meinem Hintern, noch durch den Stoff hindurch pochend. Er zog meinen Rock hoch, schob mein Höschen zur Seite, und seine Finger fanden mich so nass, dass er leise fluchte. „Fuck, wie lange schon?" – „Seit dem ersten Donnerstag", flüsterte ich.
Er drang in mich ein, langsam zuerst, ließ mich jeden Zentimeter spüren. Dann packte er meine Hüften und fickte mich mit derselben Präzision, mit der er seine Vorhand spielte. Tief, rhythmisch, unerbittlich. Meine Handflächen quietschten über die Fliesen, mein Stöhnen hallte durch die leere Umkleide. Seine Hand glitt zwischen meine Beine, rieb meinen Klit im Takt seiner Stöße.
Ich kam so heftig, dass meine Knie einknickten. Er hielt mich fest, stieß noch dreimal tief in mich hinein und kam mit einem tiefen Grollen, das ich in meinem ganzen Körper spürte.
Wir standen da, atmend, zitternd, sein Gesicht an meinem Nacken.
„Nächsten Donnerstag?", fragte er.
Ich lächelte. „Nächsten Donnerstag."
Diesmal werde ich von Anfang an wissen, worum es wirklich geht.
