
Ich erinnere mich an den Geruch. Jasmin und warmer Stein und irgendwas Süßes, das von den Orangenbäumen kam. Sevilla im August. Ich schreibe das hier auf, weil ich diese Sexnacht in Spanien nicht vergessen will. Weil ich jedes Detail festhalten muss, bevor es verblasst.
Suite 14. Ein kleines Boutique-Hotel in der Altstadt, Kachelböden, ein Ventilator an der Decke, der sich träge drehte. Die Balkontüren standen offen. Flamenco-Fetzen trieben von irgendwo herauf, vermischt mit Gelächter und dem Klirren von Gläsern. Die Luft war so warm, dass sich alles anfühlte wie ein Traum, aus dem man nicht aufwachen will.
Er hieß Marcos. Kellner in der Tapas-Bar unten an der Ecke. Dunkle Augen, die Art von Blick, der dich auszieht, bevor ein Wort fällt. Breite Hände. Ein Lächeln, das langsam kam und dann alles veränderte. Er sprach kaum Englisch, ich kaum Spanisch, aber als er nach seiner Schicht vor meiner Tür stand, brauchten wir keine Sprache mehr.
Er küsste mich, noch bevor die Tür ins Schloss fiel. Hart, hungrig, seine Hände an meinen Hüften, dann unter meinem Kleid. Ich spürte die raue Haut seiner Finger auf meinen Oberschenkeln und stöhnte in seinen Mund. Er drängte mich rückwärts zum Bett, zog mir das Kleid über den Kopf, und sein Blick – Gott, sein Blick, als er mich so sah, nur im Slip, die Haut feucht von der Hitze.
Er kniete sich vor mich hin. Küsste meinen Bauch, zog mir den Slip langsam runter. Dann legte er seinen Mund auf meine Muschi, und ich vergaß, wo ich war. Seine Zunge war langsam und präzise, kreiste um meine Klit, saugte sanft, während seine Finger in mich glitten. Ich krallte mich ins Laken, spreizte die Beine weiter, wollte mehr.
Als er sich auszog und in mich eindrang, schrie ich auf. Er fickte mich tief und gleichmäßig, hielt meine Handgelenke über meinem Kopf fest, sein Schweiß tropfte auf meine Brüste. Durch die offene Balkontür wehte warme Nachtluft über unsere Körper. Ich kam so heftig, dass ich zitterte, und er folgte mir Sekunden später, sein Stöhnen rau an meinem Hals.
Danach lagen wir still. Der Ventilator drehte sich. Draußen spielte jemand Gitarre. Er zeichnete mit dem Finger Linien auf meinen Bauch und sagte etwas auf Spanisch, das ich nicht verstand, aber fühlte.
Sevilla. Suite 14. Die beste Nacht meines Lebens.
