
Es ist kurz nach fünf. Die meisten Kollegen sind längst gegangen, aber sein Licht brennt noch. Du klopfst nicht an – du schiebst einfach die Tür auf. Diese erotische Bürogeschichte beginnt mit einem einzigen Blick, den er dir über den Rand seiner Brille zuwirft. Er telefoniert. Konferenz. Lautsprecher an. Irgendjemand redet über Quartalszahlen.
Er ist dein Chef. Breite Schultern unter einem aufgerollten Hemd, die Krawatte gelockert, der oberste Knopf offen. Seine Stimme klingt ruhig und kontrolliert, während er Zahlen bestätigt. Aber seine Augen – die verraten ihn. Sie wandern an dir herunter, bleiben an deinem Rock hängen, an deinen Knien, an der Art, wie du langsam auf ihn zugehst.
Du legst einen Finger an deine Lippen. Shhh. Er hebt eine Augenbraue. Du lächelst. Dann gehst du in die Knie.
Langsam gleitest du unter den massiven Schreibtisch. Es ist eng hier unten, warm, dunkel. Du spürst seine Beine, spreizt sie sanft auseinander. Deine Hände legen sich auf seine Oberschenkel, wandern nach oben. Durch den Stoff seiner Hose spürst du, wie er hart wird – schnell, unkontrollierbar.
Er räuspert sich ins Telefon. „Ja, die Zahlen stimmen." Seine Stimme bleibt erstaunlich ruhig, während deine Finger seinen Gürtel öffnen. Der Reißverschluss klingt obszön laut in der Stille unter dem Schreibtisch. Du ziehst ihn frei. Hart, heiß, pochend in deiner Hand.
Deine Lippen berühren seine Spitze. Erst hauchzart, dann nimmst du ihn in den Mund. Langsam. Zentimeter für Zentimeter. Seine Hand schießt unter den Tisch und greift in dein Haar – fest, fast schmerzhaft. Er drückt dich tiefer.
„Können Sie das wiederholen?", sagt er in den Lautsprecher. Du spürst, wie sein Atem stockt, als du deine Zunge an seiner Unterseite entlangführst. Heimlich im Büro – genau das macht es so verdammt gut. Dass jeder Laut zu viel wäre. Dass eine einzige Sekunde Kontrollverlust alles verraten würde.
Du wirst schneller. Dein Mund nimmt ihn tief, deine Lippen eng um seinen Schaft geschlossen. Er presst sein Bein gegen deins, spannt sich an. Seine Hand in deinem Haar zittert. Du schmeckst ihn schon – salzig, warm.
„Ich muss kurz – nein, alles gut. Fahren Sie fort." Seine Stimme bricht fast. Fast. Du saugst fester, nimmst ihn so tief, dass deine Augen feucht werden. Sein Becken zuckt nach oben, einmal, zweimal –
Er kommt. Heiß und pulsierend in deinem Mund. Du schluckst alles, langsam, während er oben am Schreibtisch mit zusammengebissenen Zähnen „Klingt nach einem guten Plan" in den Lautsprecher presst.
Du wischt dir über die Lippen. Kriechst unter dem Schreibtisch hervor. Er starrt dich an – Augen dunkel, Krawatte schief, völlig aufgelöst. Du streichst dir den Rock glatt, gehst zur Tür und drehst dich noch einmal um.
„Schönen Feierabend, Chef."
Die Tür fällt ins Schloss. Dein Herz hämmert. Und du weißt: Morgen wird er dich in sein Büro rufen.
