
Ich erinnere mich an seine Hände. Daran, wie sie leuchteten, als er den ersten Zauber auf meiner Haut sprach. Wie ein Kribbeln, das tiefer ging als jede Berührung es je gekonnt hätte.
Der Turm roch nach altem Pergament und Kerzenwachs. Draußen heulte der Wind um die Steinmauern, aber hier drinnen war es warm, fast schwül. Überall Bücher, gestapelt bis zur Decke. Runen an den Wänden, die in einem schwachen Violett pulsierten. Sein Studierzimmer. Sein verbotener Ort. Und ich – ich hatte mich hineingeschlichen wie eine Diebin.
Er war jünger, als ich erwartet hatte. Schmale Schultern, dunkle Locken, die ihm in die Stirn fielen. Aber seine Augen – grau wie Gewitterwolken, alt und wissend. Ein Zauberlehrling, der noch nicht ausgelernt hatte, und doch mehr Macht in seinen Fingerspitzen trug, als ich ertragen konnte. Sein Mund war weich. Seine Stimme leise, beinahe zärtlich, wenn er die Formeln flüsterte.
„Du hättest nicht kommen sollen", sagte er, ohne sich umzudrehen. Aber er schickte mich nicht weg.
Stattdessen drehte er sich langsam um, die Finger noch schimmernd von einem unvollendeten Spruch. Er ließ seinen Blick über meinen Körper gleiten, und ich spürte es – physisch. Wie unsichtbare Finger, die mein Kleid öffneten, über meine Brüste strichen, meine Brustwarzen hart werden ließen.
„Das ist verbotene Magie", flüsterte ich.
„Alles an dir ist verboten", antwortete er.
Er kam näher. Seine Hände legten sich auf meine Hüften, und wo seine Haut meine berührte, brannte es golden. Er küsste meinen Hals, mein Schlüsselbein, schob mich rückwärts auf den schweren Holztisch. Bücher fielen zu Boden. Er kniete sich vor mich, schob meinen Rock hoch, und ich spürte seinen Atem zwischen meinen Schenkeln, heiß und feucht.
Dann seine Zunge. Langsam, präzise, als würde er eine Formel auf meine Muschi schreiben. Jeder Buchstabe ein Stromschlag. Ich griff in seine Locken, zog ihn fester an mich. Die Runen an den Wänden begannen heller zu leuchten, pulsierten im Rhythmus meines Herzschlags.
Er schob zwei Finger in mich, krümmte sie, fand den Punkt, der mich zum Schreien brachte. Seine Lippen schlossen sich um meinen Klit, saugten, während seine Finger tiefer stießen. Magie strömte durch meinen Körper wie flüssiges Licht. Ich kam so heftig, dass die Kerzen im Raum erloschen – alle auf einmal.
Stille. Dunkelheit. Nur sein Atem zwischen meinen Beinen und das leise Nachglühen der Runen.
„Verbotene Magie", murmelte er gegen meine nasse Haut und lächelte.
Ich will wieder in diesen Turm.
