
Der Thronsaal liegt in tiefem Halbdunkel. Fackeln werfen zuckende Schatten über die Steinwände, und der Geruch von warmem Wachs und altem Holz hängt schwer in der Luft. Schwere Samtvorhänge in dunklem Rot rahmen den Thron ein – ein massives Gebilde aus Gold und poliertem Ebenholz. Und darauf sitzt sie.
Ihre Beine sind übereinandergeschlagen, das Kleid aus schwarzer Seide fällt über ihre Knie und enthüllt gerade genug, um deinen Blick daran kleben zu lassen. Ihr Haar ist hochgesteckt, einzelne dunkle Strähnen fallen auf ihre nackte Schulter. Ihre Augen – grau wie geschliffener Stahl – mustern dich, als wärst du ein Gegenstand, den sie noch nicht entschieden hat zu behalten. Ihre Lippen sind voll, leicht geöffnet, und als sie spricht, ist ihre Stimme so ruhig, dass sie dir die Knie weich macht.
„Knie nieder."
Du gehorchst. Der kalte Stein drückt gegen deine Knie, und du spürst, wie dein Herzschlag sich verdoppelt. Sie bewegt sich nicht. Sie wartet. Sekunden dehnen sich zu Minuten, und du wagst es nicht, den Blick zu heben. Dann hörst du das leise Rascheln von Seide, das Klicken ihrer Absätze auf dem Stein. Ihre Finger legen sich unter dein Kinn – kühl, bestimmt – und heben deinen Kopf.
„Sieh mich an."
Ihr Gesicht ist so nah, dass du ihren Atem auf deinen Lippen spürst. Ihre Augen halten dich fest, und du kannst nicht schlucken, kannst nicht denken. Ihr Daumen streicht über deine Unterlippe, langsam, quälend langsam, und ein leises Zittern läuft durch deinen ganzen Körper.
Sie tritt einen Schritt zurück. Lässt die Seide von einer Schulter gleiten. Dann von der anderen. Das Kleid fällt, und darunter ist nichts als ihre Haut – blass, makellos, die Kurven ihrer Brüste, die dunklen Spitzen ihrer Nippel, der weiche Bogen ihres Bauches. Du atmest scharf ein.
„Du darfst mich berühren", flüstert sie. „Nur mit dem Mund."
Du beugst dich vor. Deine Lippen finden die Innenseite ihres Oberschenkels, und sie zieht scharf die Luft ein. Du küsst dich höher, schmeckst ihre Haut, spürst, wie ihre Finger sich in dein Haar graben. Deine Zunge gleitet zwischen ihre Schenkel, findet ihre nasse, pochende Mitte, und ihr erstes Stöhnen hallt durch den Thronsaal wie ein Befehl.
Du gehorchst ihm. Du leckst sie langsam, rhythmisch, spürst, wie ihre Beine zittern, wie ihr Griff sich festigt. Ihr Atem wird lauter, härter, bis sie sich gegen deinen Mund presst und mit einem tiefen, zügellosen Laut kommt – die Königin, die sich dir ganz ergibt.
Und du kniest immer noch.
