
Die Fackeln warfen zuckende Schatten über den Sand der Arena, als die letzten Gladiatoren der Lust ihren Kampf beendeten. Staub hing in der Abendluft wie goldener Nebel. Die Tribünen waren längst leer, die Menge fort, doch der Geruch von Schweiß, Eisen und heißem Stein blieb – schwer und berauschend. Unter den Arkaden, wo das Fackelfeuer den Sandstein in Bernstein tauchte, führte ein schmaler Gang in die Katakomben.
Kael stand dort, den Rücken gegen die raue Wand gelehnt. Sein Oberkörper glänzte vom Kampf – breite Schultern, eine Narbe quer über die Rippen, die im flackernden Licht wie ein zweiter Mund lächelte. Sand klebte an seiner dunklen Haut. Seine Augen waren schwarz wie Obsidian, und sie fixierten die Gestalt, die aus dem Schatten auf ihn zutrat.
Sera. Die Siegerin des Abends. Ihr kurzes Haar war nass vor Schweiß, das Lederband um ihre Brust kaum mehr als ein Versprechen. Muskeln spielten unter bronzener Haut, als sie ihr Kurzschwert in den Sand fallen ließ. Der Stahl sang kurz, dann Stille.
Keiner sprach. Sie packte seinen Kiefer, drückte seinen Kopf zur Seite und presste ihre Lippen auf seinen Hals – fest, hungrig, mit Zähnen. Kael stöhnte tief, griff in ihre Hüften und zog sie an sich. Ihre Körper stießen zusammen wie Klingen.
Sera riss das Lederband von seiner Hüfte herunter. Ihre Hand schloss sich um seinen harten Schwanz, pumpte langsam, während sie ihm in die Unterlippe biss. „Du hast verloren", flüsterte sie. „Also gehörst du mir."
Er drehte sie um, drückte ihre Hände gegen die warme Steinwand. Seine Finger glitten zwischen ihre Schenkel, fanden sie nass, offen, bereit. Sie keuchte, schob ihm ihr Becken entgegen, und als er in sie eindrang, hallte ihr Stöhnen durch die Katakomben wie ein Schlachtschrei.
Er fickte sie hart, rhythmisch, jeder Stoß trieb Sand von der Wand. Sera krallte sich in den Stein, ihre Stimme brach bei jedem Aufprall. Das Fackelfeuer tanzte über ihre verschlungenen Silhouetten – zwei Krieger, die den einzigen Kampf ausfochten, den keiner verlieren konnte.
Ihr Orgasmus kam zuerst – ein heiseres Schreien, das durch die Gänge rollte. Kael folgte Sekunden später, vergrub sich tief in ihr, sein Körper ein einziger Krampf aus Erlösung. Schwer atmend sanken sie gemeinsam in den warmen Sand.
Über ihnen erlosch die letzte Fackel. Nur ihr Atem blieb – und der Geruch von Kampf und Hingabe.
