
Du steigst tiefer in die Höhle hinab, vorbei an schimmernden Kristallen, die bernsteinfarbenes Licht auf die feuchten Wände werfen. Die Luft wird wärmer mit jedem Schritt, schwer und süß, als würde der Berg selbst atmen. Du bist einer alten Legende gefolgt – einer Geschichte über Drachenliebe, die sich in diesen verborgenen Kammern abspielen soll. Dampf steigt aus heißen Quellen auf, die den Boden der gewaltigen Grotte füllen, und dann siehst du sie.
Sie sitzt am Rand des Wassers, den Rücken dir zugewandt. Ihre Haut schimmert in einem tiefen Kupferton, als wäre sie aus geschmolzenem Metall gegossen. Über ihre Schulterblätter ziehen sich feine Schuppen – irisierend, golden, unmöglich schön. Ihr langes schwarzes Haar fällt wie flüssige Nacht über ihren nackten Rücken. Als sie den Kopf dreht, siehst du Augen wie geschliffene Bernsteine mit senkrechten Pupillen. Ihre Lippen teilen sich zu einem Lächeln, das gleichermaßen einladend und gefährlich ist.
„Ich habe dich gerochen", sagt sie, und ihre Stimme hallt warm durch den Stein. „Dein Herzschlag. Seit du den Berg betreten hast."
Du willst antworten, aber sie steht auf und dreht sich zu dir. Ihr Körper ist makellos, jede Kurve betont von den feinen goldenen Schuppen, die sich über ihre Hüften und ihre vollen Brüste ziehen. Zwischen ihren Beinen schimmert nackte, weiche Haut. Sie kommt auf dich zu, und du spürst die Hitze, die von ihr ausgeht – nicht nur Körperwärme, sondern etwas Tieferes, Elementares.
Ihre Finger greifen nach deinem Kinn. Ihre Nägel sind spitz, kratzen hauchzart über deine Haut. „Zieh dich aus", flüstert sie, und es ist kein Vorschlag. Du gehorchst. Jedes Kleidungsstück, das zu Boden fällt, kommentiert sie mit einem leisen, kehligen Summen.
Sie zieht dich ins warme Wasser. Ihre Hände gleiten über deinen Körper, erforschen dich, umschließen dich. Ihr Griff um deinen harten Schwanz ist fest und heiß, fast zu heiß, und du stöhnst. Sie presst ihre Lippen auf deine – ihre Zunge ist länger als erwartet, geschmeidig, fordernd. Sie schmeckt nach Rauch und wildem Honig.
Du hebst sie an, und sie schlingt ihre Beine um dich. Als du in sie eindringst, entweicht ihr ein Laut, der den Stein erzittern lässt – halb Stöhnen, halb Knurren. Ihr Inneres pulsiert heiß um dich, eng und rhythmisch, als hätte ihr Körper einen eigenen Willen. Du stößt tief in sie, wieder und wieder, während ihre Nägel rote Linien über deinen Rücken ziehen.
Das Wasser brodelt um euch. Ihre Augen glühen jetzt wirklich – golden, wild, hungrig. „Tiefer", knurrt sie, und du gibst ihr alles. Der Orgasmus trifft euch gleichzeitig, und sie wirft den Kopf zurück mit einem Schrei, der durch die gesamte Höhle hallt. Für einen Augenblick siehst du den Schatten gewaltiger Schwingen an den Wänden.
Dann Stille. Nur euer Atem und das leise Plätschern des Wassers. Sie legt den Kopf an deine Schulter und flüstert: „Bleib bis zum Morgen. Ich bin noch nicht fertig mit dir."
