
Du verirrst dich im Wald. Die Bäume stehen so dicht, dass das Mondlicht kaum den Boden erreicht. Zwischen den Stämmen schimmert ein warmes Licht – eine Hütte, überwachsen von Efeu, mit Rauch, der aus dem Schornstein kräuselt. Die Tür steht einen Spalt offen, als hätte jemand auf dich gewartet.
Sie steht am Tisch, den Rücken zu dir. Langes, schwarzes Haar fällt über nackte Schultern. Kräuterbündel hängen von der Decke, Kerzen flackern in jedem Winkel. Als sie sich umdreht, triffst du auf Augen, die wie flüssiges Gold schimmern. Ihre Lippen sind dunkel, ihr Lächeln wissend. Ein dünnes Kleid aus durchscheinendem Stoff umspielt ihren Körper – es verbirgt nichts, es verspricht alles.
„Ich hab dich hergeführt", sagt sie leise. Ihre Stimme vibriert in deiner Brust. Du willst antworten, aber deine Worte bleiben dir im Hals stecken. Sie hebt die Hand, und eine unsichtbare Kraft drückt dich sanft auf das Bett in der Ecke. Weiches Fell unter deinem Rücken. Dein Herz hämmert.
Sie kommt näher. Ihre Finger streifen über dein Hemd, und die Knöpfe öffnen sich von selbst. Überall, wo ihre Fingerspitzen deine Haut berühren, breitet sich eine Hitze aus, die tiefer geht als jede normale Berührung. Als wäre jede Nervenfaser in deinem Körper auf sie ausgerichtet.
Ihr Mund legt sich auf deinen Hals. Ihre Zunge zieht eine feuchte Linie bis zu deinem Ohr. „Spürst du das?", flüstert sie, und ihre Hand gleitet unter deinen Hosenbund. Ihre Finger umschließen dich, und ein Stöhnen entweicht dir unkontrolliert. Die Lust fühlt sich übernatürlich an – als würde sie jeden Reiz in deinem Körper verstärken.
Sie streift ihr Kleid ab und setzt sich auf dich. Die Hitze ihres Schoßes nimmt dich auf, eng und feucht. Du greifst nach ihren Hüften, doch sie drückt deine Hände über deinen Kopf – ohne sie zu berühren. Magie hält dich fest. Sie bewegt sich langsam, dann schneller, ihre goldenen Augen starren in deine, während ihre Lippen leise Worte formen, die du nicht verstehst.
Jede Bewegung schickt Wellen durch deinen ganzen Körper. Du spürst, wie sich alles in dir zusammenzieht, wie die Lust anschwillt bis an die Grenze des Erträglichen. Sie beugt sich vor, beißt dir sanft in die Unterlippe und flüstert: „Komm für mich."
Und du gehorchst. Dein Körper bäumt sich auf, die Lust explodiert in Schüben, heißer und intensiver als alles, was du je gespürt hast. Sie reitet jeden Stoß aus, ihr Stöhnen vermischt sich mit deinem, bis die Hütte in Stille versinkt.
Als du die Augen öffnest, lächelt sie. Ihre Finger streichen über deine Brust. „Du darfst wiederkommen", sagt sie. „Der Wald wird dich finden."
