
Ich erinnere mich an das Mondlicht. Wie es durch die Baumkronen fiel, als hätte jemand flüssiges Silber über die Blätter gegossen. Es war die Nacht, in der ich ihn fand – oder er mich. Meine Elfen-Erotik-Fantasie, die ich seit Jahren in meinen Träumen mit mir herumtrug, wurde in dieser einen Nacht so real, dass ich noch Tage später seinen Geruch auf meiner Haut zu spüren glaubte.
Der Wald war alt. Uralte Eichen, deren Wurzeln sich wie Schlangen durch moosbedeckten Boden wanden. Glühwürmchen schwebten zwischen den Stämmen, und die Luft roch nach wildem Thymian und etwas anderem – etwas, das nicht von dieser Welt war. Ich war barfuß, mein Kleid klebte an meiner Haut von der feuchten Sommernacht. Ich wusste nicht, warum ich immer tiefer in den Wald ging. Etwas zog mich.
Dann stand er auf der Lichtung. Groß, schlank, mit Schultern wie gemeißelt. Seine Haut schimmerte blass, fast leuchtend. Spitze Ohren ragten durch silbernes Haar, das ihm über die Brust fiel. Seine Augen – Gott, diese Augen – waren bernsteinfarben und brannten mit einer Intensität, die mir den Atem raubte. Er war nackt bis auf ein dünnes Tuch um die Hüften, und ich konnte die harte Kontur darunter sehen.
Er sprach nicht. Er musste nicht. Seine langen Finger strichen über meine Wange, meinen Hals hinab, und überall, wo er mich berührte, kribbelte meine Haut wie unter elektrischem Strom. Er zog mir das Kleid über den Kopf, langsam, als würde er ein Geschenk auspacken. Sein Blick glitt über meinen nackten Körper, und ich schämte mich nicht. Nicht hier. Nicht vor ihm.
Er legte mich auf das weiche Moos. Sein Mund fand meine Brüste, seine Zunge umkreiste meine Nippel, bis ich wimmerte. Seine Hand glitt zwischen meine Schenkel, und seine Finger – diese langen, geschickten Finger – fanden meine nasse Mitte, rieben über meinen Klit, schoben sich in mich hinein. Ich stöhnte in die Nacht.
Als er sein Tuch löste und sich zwischen meine Beine schob, spürte ich seinen harten Schwanz an meinem Eingang. Er drang langsam in mich ein, Zentimeter für Zentimeter, und ich grub meine Nägel in seinen Rücken. Er fickte mich tief und gleichmäßig, sein Atem heiß an meinem Ohr, und mit jedem Stoß baute sich diese Welle in mir auf. Ich schlang meine Beine um seine Hüften, zog ihn tiefer, und als er mit dem Daumen über meinen Klit rieb, während er mich hart nahm, zerbrach ich. Mein Orgasmus durchflutete mich wie Mondlicht – hell, überwältigend, endlos.
Er kam in mir mit einem leisen Stöhnen, das klang wie ein uraltes Lied. Dann hielt er mich, umgeben von Glühwürmchen, und ich schlief ein.
Am Morgen war ich allein. Aber das Moos unter mir war warm. Und ich lächelte.
