
Das Kriegslager erstreckt sich über die windgepeitschte Steppe wie eine Narbe aus Leder und Feuer. Fackeln flackern zwischen den Zelten, der Geruch von gebratenem Fleisch und Rauch hängt in der Luft. Du bist ein Händler – falsche Route, falscher Zeitpunkt. Jetzt stehst du vor dem größten Zelt, die Hände mit einem Strick zusammengebunden, und fragst dich, ob das dein letzter Abend wird.
Dann schlägt sie die Zeltplane zurück.
Sie ist größer als du. Breite Schultern, Kriegsbemalung auf den Wangenknochen, dunkle Augen, die dich mustern wie Beute. Ihr Haar ist zu wilden Zöpfen geflochten, und die Lederrüstung lässt mehr Haut frei, als sie bedeckt. An ihrem Gürtel hängt eine Axt. Sie lächelt. Und dieses Lächeln macht dir mehr Angst als die Axt.
„Ein Händler", sagt sie, umkreist dich langsam. Ihre Finger fahren über deine Schulter. „Was handelst du? Gold? Gewürze?"
„S-Stoffe", stammelt du.
Sie lacht. Tief, warm, gefährlich. „Stoffe. Wie langweilig." Sie zieht am Strick, zieht dich näher. Ihr Atem streift dein Ohr. „Ich will etwas Interessanteres."
Ihre Hand greift in dein Hemd, reißt es auf. Die kühle Nachtluft trifft deine Brust, aber ihre Handfläche ist heiß, als sie über deine Haut gleitet. Du spürst ihren Daumen über deine Brustwarze kreisen, und dein Atem stockt.
„Gefällt dir das, Händler?" Sie drückt dich rückwärts auf die Felle am Boden. Weich, warm, nach Tier riechend. Sie kniet sich über dich, eine Hand auf deiner Brust, die andere löst ihren Gürtel. Die Lederrüstung fällt Stück für Stück. Darunter – Muskeln, Narben, Kurven, die dich den Verstand verlieren lassen.
Sie öffnet deine Hose mit einem einzigen Ruck. „Oh", sagt sie mit gespielter Überraschung, als sie sieht, wie hart du schon bist. „Vielleicht bist du doch kein so langweiliger Händler."
Sie senkt sich auf dich. Langsam. Quälend langsam. Ihr Stöhnen ist leise und rau, und du spürst jede verdammte Bewegung, als sie beginnt, ihre Hüften zu kreisen. Deine gefesselten Hände greifen ins Fell. Sie legt ihre Hand um deinen Hals – nicht fest, nur genug, damit du weißt, wer hier das Sagen hat.
„Du kommst erst, wenn ich es sage", flüstert sie.
Und als sie es sagt – Minuten, Stunden, eine Ewigkeit später – explodierst du unter ihr, während sie deinen Namen ruft, den sie dir nie zuvor abverlangt hat.
Danach liegt sie neben dir, zeichnet mit dem Finger Muster auf deine Brust. „Du bleibst", sagt sie. Keine Frage.
Du nickst. Natürlich bleibst du.
