
Du hast sie auf einer Vernissage kennengelernt – Katrin, zweiundfünfzig, silberne Strähnen im dunklen Haar, ein Lachen, das den ganzen Raum füllte. Drei Wochen Nachrichten, die immer heißer wurden. Drei Wochen, in denen du die verborgenen Wünsche älterer Frauen zu erahnen begannst, zwischen den Zeilen, in den Pausen zwischen ihren Sprachnachrichten, im bewussten Schweigen nach gewagten Sätzen. Jetzt stehst du vor Zimmer 714 und dein Herz hämmert.
Sie öffnet die Tür in einem schwarzen Seidenkleid, das an ihren Hüften schmeichelt. Keine Strumpfhose. Barfuß auf dem weichen Teppich. Ihre Augen mustern dich von oben bis unten – langsam, unverschämt, als würde sie genau wissen, was sie gleich mit dir tun wird. Der Geruch von teurem Parfum und Rotwein hängt in der Luft.
„Komm rein", sagt sie leise. Kein Smalltalk. Sie drückt die Tür hinter dir zu und schiebt dich mit beiden Händen gegen die Wand. Ihre Lippen streifen deinen Hals. Ihre Zunge zeichnet eine nasse Linie bis zu deinem Ohr. „Ich habe mir das so oft vorgestellt", flüstert sie, und ihre Hand gleitet zwischen deine Beine, drückt gegen deine bereits harte Mitte.
Du greifst in ihr Haar, ziehst ihren Kopf sanft zurück. Ihr Blick – dieser Blick – ist pure Lust. Kein Zögern, keine Unsicherheit. Sie weiß, was sie will. Du schiebst die Träger ihres Kleides über ihre Schultern, und der Stoff rutscht zu Boden. Darunter: nackte Haut. Volle Brüste, weiche Kurven, ein Körper, der gelebt hat und sich nicht dafür entschuldigt.
Katrin sinkt vor dir auf die Knie. Öffnet deinen Gürtel mit geübten Fingern. Nimmt dich in den Mund – tief, nass, mit einem genussvollen Stöhnen, als hätte sie wochenlang darauf gewartet. Ihre Zunge umkreist deine Spitze, saugt, lässt los, saugt wieder. Du spürst, wie deine Beine weich werden.
Du ziehst sie hoch, drängst sie rückwärts zum Bett. Sie fällt auf die weißen Laken, spreizt die Beine, zeigt dir alles. „Fick mich", sagt sie, und es klingt wie ein Befehl. Du beugst dich über sie, reibst deine Eichel durch ihre nasse Spalte, spürst wie heiß und bereit sie ist. Dann gleitest du in sie – langsam, Zentimeter für Zentimeter. Ihr Rücken biegt sich, ihre Nägel graben sich in deine Schultern.
Du stößt zu, erst beherrscht, dann härter, tiefer. Katrin stöhnt laut, ohne jede Hemmung. „Genau so. Hör nicht auf." Ihre Beine umschlingen deine Hüften, ziehen dich tiefer. Ihr ganzer Körper beginnt zu beben, ihre Muschi zieht sich rhythmisch um deinen Schwanz zusammen. Sie kommt mit einem tiefen, kehlenden Schrei.
Ihre Kontraktionen reißen dich mit. Du vergräbst dich ein letztes Mal tief in ihr und ergießt dich in heißen Schüben. Schwer atmend liegst du auf ihr, spürst ihren rasenden Herzschlag gegen deine Brust.
Katrin streicht dir durchs Haar und lacht leise. „Das war erst der Anfang, mein Lieber."
