
Ich erinnere mich an den Moment, als alles kippte. Es war Sonntagmorgen, vielleicht halb elf. Kaffeeduft in der Küche, ihr verschlafenes Gesicht, dieses alte Band-Shirt, das ihr bis zur Mitte der Oberschenkel reichte. Ich schreibe das hier auf, weil Sex mit Freundin manchmal genau so beginnt – nicht geplant, nicht inszeniert, sondern mitten im verdammten Alltag.
Unsere Küche ist klein. Zu klein eigentlich. Die Sonne fiel durch die halboffenen Jalousien und zeichnete goldene Streifen auf den Holztisch. Zwei Tassen Kaffee dampften vor sich hin. Es roch nach Toast und nach ihr – diesem Mix aus Schlaf und warmem Haar, der mich jedes Mal fertigmacht.
Lena stand mit dem Rücken zu mir, rührte in ihrer Tasse. Keine Hose, keine Socken, nur dieses Shirt und darunter nichts, das wusste ich. Ich kannte jeden Zentimeter von ihr und trotzdem traf es mich wie ein Schlag. Die weiche Kurve, wo ihr Arsch begann. Die Art, wie sie das Gewicht auf ein Bein verlagerte. Unbewusst. Genau das machte sie so unfassbar anziehend – sie versuchte nicht, sexy zu sein. Sie war es einfach.
Ich stellte mich hinter sie. Meine Hände auf ihre Hüften, mein Mund an ihrem Nacken. Sie lehnte sich zurück, ohne ein Wort, und ich spürte ihren Atem sich verändern. Meine Finger schoben das Shirt hoch, glitten über ihren Bauch, tiefer. Sie war schon feucht, als ich sie berührte, und dieses leise Stöhnen gegen meine Lippen war alles, was ich brauchte.
Ich drehte sie um, hob sie auf den Küchentisch. Die Kaffeetassen klirrten. Ihr Blick – halb verschlafen, halb hungrig. Sie zog mich an der Hose zu sich, öffnete den Bund, nahm mich in die Hand. Fest, ungeduldig. Ich schob mich in sie und ihre Beine schlossen sich um meine Hüften, zogen mich tiefer.
Wir fickten langsam, dann härter. Ihre Nägel in meinen Schultern. Mein Name aus ihrem Mund, abgehackt, atemlos. Der Tisch schepperte bei jedem Stoß gegen die Wand. Ich spürte, wie sie enger wurde, wie ihr ganzer Körper sich anspannte – und als sie kam, mit diesem tiefen, zitternden Laut, riss sie mich mit.
Danach: Stille. Schwerer Atem. Ihre Stirn an meiner. Der Kaffee war kalt geworden. Sie lachte leise und sagte: „Wir brauchen einen stabileren Tisch."
Genau so will ich das in Erinnerung behalten. Genau so.
