
Der Wellnessraum liegt im Untergeschoss. Kein Fenster. Nur Kerzenlicht, das über die dunklen Steinwände kriecht. Dampf hängt in der Luft wie ein Schleier, der alles weicher macht. Du liegst bäuchlings auf der Liege, nackt unter dem dünnen Tuch. Draußen ist es längst Nacht. Du bist die letzte Kundin. Genau so hattest du es gebucht – Sexgeschichten beginnen immer dann, wenn alle anderen gegangen sind.
Er klopft einmal, wartet nicht auf Antwort. Die Tür gleitet auf. Du hörst seine Schritte auf dem feuchten Stein. Barfuß. Er sagt nichts. Nur das leise Klicken einer Ölflasche. Dann der Geruch – warm, schwer, nach Sandelholz und etwas Dunklerem.
Er ist groß. Breite Hände. Du hast ihn beim Einchecken gesehen. Dunkle Augen, die zu lange auf deinem Ausschnitt lagen. Ein Masseur, der weiß, was Berührung anrichtet. Das Tuch wird zurückgeschlagen. Langsam. Bis zur Hüfte. Sein Atem geht ruhig. Deiner nicht.
Seine Hände legen sich auf deine Schultern. Fest. Heiß vom Öl. Er knetet deine Muskeln, arbeitet sich nach unten. Daumen entlang der Wirbelsäule, Handballen tief ins Gewebe. Es tut gut. Zu gut. Als er die Lendenwirbel erreicht, drückt er beide Daumen in die Kuhlen oberhalb deines Hinterns. Du stöhnst leise in die Kopfstütze.
Er zieht das Tuch weiter herunter. Ganz. Seine Finger gleiten über deine Pobacken, kneten sie, spreizen sie sachte. Du spürst, wie das Öl zwischen deine Beine rinnt. Warm. Langsam. Er folgt der Spur mit den Fingerspitzen. Du öffnest die Schenkel, ohne dass er fragen muss.
Zwei Finger streichen über deine Spalte. Erst sacht, dann mit Druck. Du bist nass, nicht nur vom Öl. Er reibt deine Klit in langsamen Kreisen, während seine andere Hand deinen Rücken hinunterfährt. Du krallst dich in das Laken.
Er schiebt zwei Finger in dich. Tief, krümmend, rhythmisch. Sein Daumen kreist weiter über deinen geschwollenen Kitzler. Dein Becken bewegt sich gegen seine Hand, fordert mehr. Er gibt es dir. Härter. Schneller.
Du kommst mit einem erstickten Schrei. Dein Körper zuckt, spannt sich, lässt los. Welle um Welle. Seine Hand bleibt, bis das Zittern verebbt.
Er legt das Tuch zurück über deinen Körper. Leise Schritte. Die Tür fällt zu. Nur der Dampf bleibt. Und dein rasender Puls im Kerzenlicht.
