
Du stehst vor der Tür einer Altbauwohnung im dritten Stock. Die Sonne wirft warmes Licht durch das Treppenhausfenster, Staubpartikel tanzen in den Strahlen. Du bist nervös – nicht wegen der Wohnungsbesichtigung, sondern wegen der Stimme am Telefon, die so tief und ruhig klang, dass du dir diese Sexgeschichten über den Vermieter unwillkürlich ausgemalt hast. Dann öffnet sich die Tür.
Er ist größer als erwartet. Dunkle Haare, leicht zerzaust, ein weißes Hemd mit aufgerollten Ärmeln, das die Unterarme freigibt. Seine Augen mustern dich – nicht flüchtig, sondern so, als würde er sich jedes Detail merken. Ein Lächeln, das mehr verspricht als Höflichkeit. „Komm rein", sagt er, und seine Stimme füllt den leeren Flur wie etwas Greifbares.
Er führt dich durch die Räume. Hohe Decken, Stuck, Dielenboden. Du versuchst, dich auf die Wohnung zu konzentrieren, aber sein Aftershave hängt in der Luft, holzig und warm, und jedes Mal, wenn er an dir vorbeigeht, streift sein Arm deinen. Im Wohnzimmer stellt er sich hinter dich, zeigt über deine Schulter zum Balkon. Sein Atem an deinem Ohr. „Die Aussicht ist das Beste", murmelt er. Du spürst die Hitze seines Körpers an deinem Rücken.
Im Schlafzimmer bleibt er im Türrahmen stehen, lehnt sich dagegen. „Und? Gefällt dir, was du siehst?" Du drehst dich um. Sein Blick ist unmissverständlich. Du gehst auf ihn zu, langsam, und legst deine Hand flach auf seine Brust. Sein Herzschlag ist schnell unter deinen Fingern.
Er zieht dich an sich, seine Hände greifen fest um deine Hüften. Sein Mund findet deinen – hungrig, fordernd. Du spürst seine Erektion an deinem Unterleib, hart und drängend. Er dreht dich um, drückt dich gegen die Wand. Seine Hand gleitet unter deinen Rock, schiebt deinen Slip zur Seite. Seine Finger finden dich nass, und er stöhnt dunkel an deinem Hals.
„So feucht schon bei der Besichtigung", flüstert er. Er öffnet seinen Gürtel, und dann spürst du ihn – wie er langsam in dich gleitet, Zentimeter für Zentimeter. Du krallst dich in seinen Arm, dein Stöhnen hallt durch den leeren Raum. Er fickt dich mit tiefen, gleichmäßigen Stößen, seine Hand zwischen deinen Beinen reibt deinen Klit im Rhythmus. Die Wand vibriert unter euch.
Dein Orgasmus trifft dich wie eine Welle, dein ganzer Körper zieht sich zusammen. Er kommt kurz nach dir, presst sich tief in dich, sein Stöhnen rau an deinem Ohr.
Danach streichst du dir den Rock glatt. Er grinst, noch atemlos. „Die Wohnung ist ab sofort deine."
