
Das Hotelzimmer riecht nach frischer Bettwäsche und Zedernholz. Eine einzige Lampe brennt auf dem Nachttisch, taucht alles in warmes Bernstein. Du sitzt auf der Bettkante, das Jackett bereits über den Stuhl geworfen, und wartest. Diese Sexgeschichte mit einer Prostituierten beginnt mit einem Klopfen – drei leise Schläge gegen die Tür, fast zärtlich.
Sie tritt ein, und der erste Gedanke, der dich trifft, ist nicht ihre Schönheit. Es ist ihre Ruhe. Sie bewegt sich, als hätte sie alle Zeit der Welt. Dunkles Haar fällt über eine Schulter, ihr Kleid ist schlicht, schwarz, eng genug, um die Linie ihrer Hüften zu betonen. Ihre Augen finden deine sofort – dunkelbraun, wach, ein Lächeln darin, das sagt: Ich weiß genau, was du brauchst.
Sie stellt ihre Tasche ab. Schließt die Tür. Dreht den Schlüssel um. Jede Bewegung einzeln, bewusst. Du willst aufstehen, aber sie hebt eine Hand. „Bleib." Nur dieses eine Wort. Du gehorchst.
Sie kommt näher. Ihre Finger legen sich auf dein Knie, wandern langsam aufwärts, über den Oberschenkel, spüren die Spannung unter dem Stoff. Dein Atem geht schneller. Sie beugt sich vor, ihre Lippen streifen dein Ohr. „Wir haben die ganze Nacht", flüstert sie, und ihr warmer Atem lässt dich erschaudern.
Sie öffnet dein Hemd. Knopf für Knopf. Nach jedem Knopf eine Pause, in der ihre Fingerspitzen über die freigelegte Haut streichen. Dein Brustkorb hebt sich ihr entgegen. Du bist schon hart, als sie den letzten Knopf löst, und sie bemerkt es, lächelt, lässt ihre Hand tiefer gleiten. Über deinen Bauch. Über den Gürtel. Sie spürt dich durch den Stoff, umfasst deinen steifen Schwanz, drückt sachte zu. Ein Laut entweicht dir, tief und rau.
Sie kniet sich zwischen deine Beine. Öffnet den Gürtel mit geübten Fingern, zieht den Stoff herunter. Ihre Lippen berühren deine Spitze – nur berühren, ein Hauch, feucht und heiß. Du vergräbst die Hände in den Laken. Dann nimmt sie dich in den Mund, langsam, Zentimeter um Zentimeter, ihre Zunge drückt gegen die Unterseite, und du stöhnst laut in das stille Zimmer.
Sie bestimmt das Tempo. Qualvoll langsam, dann schneller, ihre Hand umschließt, was ihre Lippen nicht erreichen. Du spürst, wie sich alles in dir zusammenzieht, wie die Hitze steigt. Als du kommst, hält sie dich fest, schluckt, saugt sanft weiter, bis der letzte Schauer durch deinen Körper geht.
Danach: Stille. Ihr Daumen streicht über dein Knie. Die Lampe brennt. Draußen die Stadt. Die ganze Nacht.
