
Ich erinnere mich an seinen Blick. Diesen einen Blick über den Rand seiner Lesebrille, als er sagte: „Bleiben Sie heute länger." Es war kein Freitag, an dem man gerne länger bleibt. Aber die Art, wie er es sagte – als Sekretärin gewöhnt man sich an Anweisungen. An diese nicht.
Das Büro war fast leer. Nur das Summen der Klimaanlage und das ferne Rauschen der Stadt, dreiundzwanzig Stockwerke unter uns. Sein Eckbüro roch nach Leder und diesem Aftershave, das ich seit Monaten heimlich an meinem Handgelenk trug, wenn ich seine Jacke vom Garderobenständer streifte. Die Schreibtischlampe warf warmes Licht auf den dunklen Holztisch. Alles andere lag im Halbdunkel.
Er ist nicht schön im klassischen Sinn. Aber seine Hände. Große, gepflegte Hände, die den Kugelschreiber so hielten, als wäre er etwas Kostbares. Und diese Ruhe. Er sprach nie laut, nie hektisch. Jedes Wort platziert wie ein Schachzug. An diesem Abend trug er die Ärmel hochgekrempelt, die Krawatte gelockert, und ich konnte die Adern an seinen Unterarmen sehen.
„Setzen Sie sich", sagte er und deutete nicht auf den Stuhl gegenüber, sondern auf die Schreibtischkante. Direkt vor ihm. Mein Rock spannte, als ich mich hochschob. Er bemerkte es. Ich bemerkte, dass er es bemerkte.
Dann legte er den Stift weg. Langsam. Und seine Hand lag auf meinem Knie. Nicht zaghaft – bestimmt. Sein Daumen zeichnete kleine Kreise auf meiner Strumpfhose, wanderte höher. Ich spreizte die Beine, fast automatisch, und hasste mich nicht dafür. Seine Finger schoben den Rock hoch, fanden den Rand meiner Strümpfe, die nackte Haut dahinter.
„Wie lange schon?", fragte er leise. Monate, dachte ich. Sagte nichts. Zog ihn am Krawattenknoten zu mir.
Sein Mund war heiß an meinem Hals, seine Finger schoben meinen Slip zur Seite. Ich war so nass, dass es mir fast peinlich war. Fast. Er rieb meine Klit mit dem Daumen, schob zwei Finger in mich, und ich stöhnte gegen seine Schulter, krallte mich in sein Hemd. Er fickte mich mit der Hand, rhythmisch, unnachgiebig, während er mir ins Ohr flüsterte, was er sich vorgestellt hatte. Jedes Wort schmutzig, jedes Wort präzise.
Ich kam so hart, dass ich den Aktenstapel vom Tisch fegte. Er lächelte. Zum ersten Mal seit ich ihn kannte – wirklich lächelte.
Heute Morgen lag ein Zettel auf meiner Tastatur: „Heute wieder länger."
Ich trage keine Strumpfhose mehr. Nur noch Strümpfe.
