
Der Regen trommelt gegen die hohen Fenster des Seminarraums. Alle sind längst gegangen. Nur eine Schreibtischlampe brennt noch, wirft einen warmen Kreis auf Holz und Papier. Du hast dir diese Fantasie so oft ausgemalt – Sex mit deinem Lehrer, hier, nach der letzten Sprechstunde, wenn das Gebäude still wird wie ein Grab.
Er lehnt am Pult. Hemdsärmel hochgekrempelt, Krawatte gelockert. Seine Stimme ist tiefer als sonst, langsamer. Er hat dich gebeten zu bleiben. Angeblich wegen deiner Arbeit. Aber seine Augen sagen etwas anderes.
Dunkle Augen. Ruhige Hände. Ein Dreitagebart, der seine Kieferlinie schärfer zeichnet. Er ist älter, vielleicht fünfzehn Jahre. Alt genug, um zu wissen, was er tut. Jung genug, um es trotzdem zu wollen.
„Komm her", sagt er. Kein Vorschlag. Eine Anweisung. Du gehorchst. Deine Schritte hallen auf dem Linoleum. Der Abstand zwischen euch schrumpft auf Atemweite.
Seine Hand greift in deinen Nacken. Fest. Bestimmt. Sein Mund findet deinen, und es ist kein sanfter Kuss – es ist Hunger. Du schmeckst Kaffee und etwas Verbotenes. Seine Zunge drängt zwischen deine Lippen, und du stöhnst leise gegen seinen Mund.
Er dreht dich um, drückt dich mit dem Bauch gegen das Pult. Hefte rutschen zu Boden. Seine Hände schieben deinen Rock hoch, seine Finger gleiten zwischen deine Schenkel, fühlen wie nass du schon bist. „So brav und so feucht", flüstert er an deinem Ohr. Du spürst seinen harten Schwanz an deinem Hintern, noch durch den Stoff seiner Hose.
Dann der Klang seines Gürtels. Metall auf Metall. Er zieht deinen Slip zur Seite und dringt in dich ein – langsam, tief, bis du jeden Zentimeter spürst. Du krallst dich an der Tischkante fest. Er fickt dich mit kontrollierten, harten Stößen. Das Pult knarrt rhythmisch. Dein Atem beschlägt das polierte Holz.
Seine Hand wandert nach vorn, seine Finger reiben deine Klitoris im Takt seiner Stöße. Du wirst enger um ihn, dein ganzer Körper spannt sich. „Komm für mich", befiehlt er leise, und du gehorchst – laut, zitternd, mit seinem Namen auf den Lippen.
Er folgt dir Sekunden später. Sein Stöhnen ist dunkel und rau, sein Griff an deiner Hüfte hinterlässt Spuren.
Draußen rauscht der Regen weiter. Die Lampe flackert. Niemand hat etwas gehört.
