
Wer Sexgeschichten vom Sicherheitsdienst im Gebäude sucht, kennt die Spannung dieser Nächte – wenn die Flure leer sind, die Monitore flimmern und jedes Geräusch durch die Stille schneidet wie ein Messer. Das Bürogebäude in der Industriestraße lag verlassen da. Zwölf Stockwerke aus Glas und Beton, abgeschlossen, dunkel bis auf das bläuliche Leuchten der Überwachungszentrale im Erdgeschoss.
Nora saß hinter dem Schreibtisch, die Stiefel auf der Kante, das schwarze Hemd der Sicherheitsfirma straff über ihren Schultern. Kurzgeschnittenes Haar, dunkle Augen, eine Narbe am Kinn von einem Einsatz, über den sie nie sprach. Ihre Finger trommelten auf der Armlehne. Drei Uhr morgens. Die langweiligste Schicht der Woche – bis Kamera sieben im dritten Stock eine Bewegung einfing.
Sie richtete sich auf. Ein Mann. Groß, breite Schultern, Arbeitskleidung. Der neue Haustechniker – Daniel. Er hatte Bereitschaft für die Klimaanlage. Nora beobachtete, wie er den Werkzeugkoffer abstellte und sich den Nacken rieb. Sein Unterarm spannte sich dabei, Sehnen unter gebräunter Haut. Sie zoomte die Kamera heran. Näher. Noch näher.
Dann griff sie zum Funkgerät. „Dritter Stock, identifizieren Sie sich."
Seine Stimme kam rau und amüsiert zurück. „Daniel Brandt. Klimaanlage. Willst du meinen Ausweis sehen – oder mich?"
Sieben Minuten später stand er vor ihr. Der Raum roch nach Kaffee und seinem Schweiß – warm, salzig, ehrlich. Er lehnte sich an den Türrahmen und musterte sie. Nora stand auf, langsam, die Hand am Gürtel. Die Spannung zwischen ihnen war dichter als die Nacht draußen.
Sie zog ihn am Kragen zu sich. Der erste Kuss war hart, ungeduldig. Seine Hände schoben ihr Hemd hoch, legten die warme Haut ihres Bauchs frei. Sie keuchte gegen seinen Mund, als seine rauen Finger ihre Brüste umfassten, die Nippel zwischen Daumen und Zeigefinger rollten.
Nora drehte sich um, stützte sich auf den Schreibtisch, direkt vor den Monitoren. „Schnell", flüsterte sie. Er schob ihre Hose herunter, seine Finger glitten zwischen ihre nassen Schenkel, strichen durch ihre Nässe, bis sie stöhnte. Dann drang er in sie ein – tief, fest, rhythmisch. Der Schreibtisch ruckte mit jedem Stoß. Auf den Bildschirmen dahinter flimmerten leere Flure.
Sein Daumen fand ihre Klitoris, rieb sie im Takt seiner Stöße. Nora presste die Stirn auf die kühle Tischplatte und kam mit einem erstickten Schrei, der durch die stille Zentrale hallte. Er folgte Sekunden später, die Finger in ihre Hüften gegraben.
Schwer atmend richtete sie sich auf. Auf Monitor sieben war der dritte Stock immer noch leer. Sie lächelte. „Bereitschaft hat Vorteile."
