
Ich erinnere mich an den Moment, als ich die Hotelzimmertür hinter mir schloss und wusste, dass ich heute Nacht nicht allein bleiben würde. Frankfurt, Layover, dritter Stock, Blick auf die Skyline. Als Flugbegleiterin kenne ich diese Zimmer – alle gleich, alle unpersönlich. Aber diese Nacht war anders.
Er war mir schon beim Boarding aufgefallen. Sitz 4C, Business Class. Dunkle Augen, schmaler Mund, der sich kaum verzog, als ich ihm seinen Gin Tonic reichte. Seine Finger streiften meine Hand. Absichtlich. Er trug ein aufgeknöpftes weißes Hemd, die Ärmel hochgekrempelt, Unterarme, an denen ich hängen blieb. Kein Lächeln, nur dieser Blick, der sagte: Ich sehe dich.
An der Hotelbar dann. Ich hatte meine Uniform gegen ein einfaches schwarzes Kleid getauscht, die Haare offen. Er saß allein, drehte ein Whiskeyglas zwischen den Fingern. Als ich mich neben ihn setzte, sagte er nur: „Ich hatte gehofft, dass du kommst." Seine Stimme war tiefer als im Flugzeug. Rauer.
Wir redeten kaum. Sein Knie fand meins unter der Theke. Seine Hand legte sich auf meinen Oberschenkel, warm durch den dünnen Stoff. Mein Atem wurde flacher. Ich spürte, wie die Feuchtigkeit zwischen meinen Beinen einsetzte, noch bevor er mich überhaupt geküsst hatte.
Im Aufzug drückte er mich gegen die Spiegelwand. Sein Mund auf meinem Hals, seine Zähne an meinem Ohrläppchen. Ich griff in sein Haar, zog seinen Kopf zurück und küsste ihn – hart, hungrig, ohne Vorspiel der Höflichkeit.
In meinem Zimmer fiel das Kleid sofort. Er kniete sich vor mich, zog meinen Slip zur Seite und leckte mich, als hätte er den ganzen Flug über an nichts anderes gedacht. Seine Zunge kreiste langsam um meine Klit, dann schneller, dann presste er seinen Mund fest gegen mich. Meine Finger krallten sich in die Bettdecke. Ich kam zum ersten Mal stehend, zitternd, mit einem Stöhnen, das ich nicht zurückhalten konnte.
Dann zog ich ihn hoch. Öffnete seine Hose. Er war hart, so verdammt hart. Ich schob ihn aufs Bett, setzte mich auf ihn und ließ ihn langsam in mich gleiten. Die Fülle. Dieses Gefühl, endlich ausgefüllt zu sein. Ich bewegte mich in meinem eigenen Rhythmus – kreisend, wippend, seine Hände auf meinen Hüften, sein Stöhnen unter mir.
„Komm für mich", flüsterte er. Und ich gehorchte. Mein ganzer Körper spannte sich, pulste, löste sich. Er kam Sekunden nach mir, tief in mir, mit einem Laut, der fast schmerzhaft klang.
Danach lagen wir schweigend da. Stadtlichter an der Decke. Sein Daumen strich über meinen Bauch. Am Morgen war er weg. Kein Name, keine Nummer. Nur der Geruch von Whiskey und Haut auf meinem Kissen. Ich lächelte den ganzen Rückflug.
