Fensterputzer der Lust

Das Licht des frühen Morgens fiel sanft durch die großen Fenster des modernen Bürogebäudes in der Innenstadt. Klaus, ein erfahrener Fensterputzer, war bereits auf seiner Leiter beschäftigt. In seinem schwarzen Arbeitsanzug schlang er die Schnur des Klettergurt um sich, während die Hochhausfassade ihn an seine Grenzen der Höhe führte. Seine Muskeln spannten sich, als er mit geschickten Bewegungen die Fenster putzte, während er ungebetene Blicke durch das Glas auf die Büros hineinwarf. In einem der Büros saß Lena, eine aufstrebende Marketingmanagerin, die gerade in ihre Aufgaben vertieft war. Ihre Haare fielen in sanften Wellen über ihre Schultern, der Duft ihres Parfums vermischte sich mit der frischen Morgenluft, die durch den offenen Raum strömte. Immer wieder schaute sie auf, als sie Klaus in der Gegenwart bemerkte, der für einen kurzen Moment ihre Blicke einfing. Ein Funke der Anziehung schien zwischen ihnen zu fliegen, als Klaus lächelte und im nächsten Moment seine Arbeit wieder aufnahm. Doch der Gedanke an diese geheimnisvolle Frau mit dem strahlenden Lächeln ließ ihn nicht los. Er hatte in seinem Job schon viele Frauen bewundert, doch Lena war anders. Das Herz klopfte ihm schneller, und als er sich anstrengen musste, nicht nur die Fenster, sondern auch seine Gedanken klar zu halten, spürte er ein prickelndes Verlangen in sich aufsteigen. Er wusste, dass der Arbeitstag noch lange nicht vorbei war, aber die Vorstellung, sie bald wiederzusehen, ließ seine Fantasie wuchern. In der Mittagspause, als Lena unten im Bereich des Lifts auf ihre Kolleginnen wartete, trat Klaus von der Leiter. Die hitzigen Sommerstrahlen schienen die Spannung zwischen den beiden weiter anzuheizen. Ihre Blicke trafen sich erneut, und diesmal war es mehr als nur ein Moment; es war das stille Versprechen von mehr. „Du machst einen tollen Job da oben“, bemerkte sie, als er sich näherte. Ihr Lächeln war süß und verführerisch zugleich. Klaus wusste nicht, warum er so unsicher war. Eine knisternde Chemie erfüllte die Luft, die sie umgab. „Danke. Aber ich würde auch gerne mal etwas anderes putzen“, erwiderte er lächelnd und blickte ihr tief in die Augen. Ihre Blicke verbunden, spürte Klaus, wie ein elektrisierendes Gefühl seinen Körper durchzuckte. Lena ging einen Schritt auf ihn zu, und in diesem Augenblick war ihm klar, dass die beiden mehr als nur Worte austauschen wollten. Doch bevor er sich traute, einen Schritt weiterzugehen, zählte sie selbstbewusst die Minuten, bis die Mittagspause endete. Es war, als würde sie ihn herausfordern, schnell alles zu riskieren, was sie gerade erst begonnen hatten. Der Druck stieg, als beide einander genau in diesem Moment wollten. Klaus konnte nicht anders, als auf die gedachte Nähe hin zu hoffen, ihre Körper berührten sich fast. In einer blitzschnellen Handlung spürte er, wie Lena mit ihrem Zeigefinger über seine Brust streichelte. Ein Blick in ihre Augen bestätigte sein Verlangen. Hinter dem Fenster, und doch so nah, wurde der Raum um sie herum klein.

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