
Ich erinnere mich noch genau an den Moment, als er die Klingel drückte. Ich hatte mir mobile Massage zu Hause bestellt, weil mein Rücken nach der Woche im Büro ein einziger Knoten war. Aber was dann passierte, gehört in die Kategorie Sexgeschichten, die man normalerweise nur in seinem Tagebuch aufschreibt. Genau das tue ich jetzt.
Mein Schlafzimmer war vorbereitet – Kerzen auf der Kommode, das warme Licht der Stehlampe, dazu leise Musik. Er baute seine Liege auf, lächelte mich ruhig an, und ich merkte sofort, dass mein Körper anders reagierte als erwartet. Er war groß, dunkle Augen, kräftige Unterarme mit feinen Adern. Seine Stimme war tief und unhektisch. Leg dich hin, wenn du bereit bist.
Ich lag auf dem Bauch, das Gesicht im Polster, und hörte, wie er Öl zwischen seinen Handflächen verrieb. Dann legte er seine Hände auf meinen Rücken. Warm. Fest. Sein Griff war so präzise, so bestimmt, dass mir ein Seufzer entkam, den ich nicht zurückhalten konnte. Er arbeitete sich an meiner Wirbelsäule entlang, löste jeden Knoten, und ich spürte, wie die Spannung nicht nur nachließ – sie verwandelte sich in etwas anderes.
Seine Daumen glitten tiefer. Über mein Steißbein, die Seiten meiner Hüften. Ich spreizte die Beine ein wenig, ohne nachzudenken. Er sagte nichts. Aber seine Hände verstanden. Sie strichen über die Innenseiten meiner Oberschenkel, langsam, so quälend langsam, dass ich feucht wurde, bevor er mich überhaupt richtig berührte.
Als seine Finger zum ersten Mal über meine Pussy glitten, stöhnte ich laut ins Kissen. Er rieb mich mit geölten Fingern, kreisend über meine Klit, und ich drückte mein Becken gegen seine Hand. Nicht aufhören, flüsterte ich. Er hörte nicht auf. Er schob zwei Finger in mich, während sein Daumen weiter kreiste, und ich krallte mich in das Laken der Massageliege.
Ich kam so heftig, dass mein ganzer Körper zitterte. Welle um Welle, sein Griff hielt mich, seine andere Hand fest auf meinem unteren Rücken, als würde er mich erden. Danach lag ich einfach da. Atemlos. Aufgelöst. Er deckte mich zu, räumte leise seine Sachen zusammen.
An der Tür drehte er sich um. Nächste Woche gleiche Zeit?
Ich nickte. Und wusste, dass ich seinen nächsten Besuch nicht wegen meines Rückens buchen würde.
