
Die Flure der Klinik sind längst leer. Nur das Summen der Neonröhren begleitet dich, als du den Behandlungsraum betrittst. Sex mit Arzt – das war nie dein Gedanke, als du den späten Termin vereinbart hast. In der Klinik riecht es nach Desinfektionsmittel und kühlem Leder. Die Liege in der Mitte des Raumes glänzt unter dem harten Licht. Alles ist steril, funktional, unpersönlich. Und genau das lässt deinen Puls schneller schlagen.
Dr. Velten schließt die Tür hinter sich. Ruhige Hände, dunkle Augen, die dich eine Sekunde zu lang mustern. Er trägt den weißen Kittel offen über einem schwarzen Shirt, das sich über seine Brust spannt. Seine Stimme ist tief, kontrolliert – die Art von Stimme, die Befehle gibt, ohne sie auszusprechen. „Setzen Sie sich", sagt er, und du gehorchst.
Er steht vor dir, nah genug, dass du sein Aftershave riechst. Seine Finger legen das Stethoskop an deine Brust. Kalt. Du zuckst zusammen, und er lächelt – kaum merklich. „Atmen", flüstert er. Sein Daumen streift dein Schlüsselbein. Absichtlich? Du weißt es nicht. Aber dein Atem stockt trotzdem.
Er schiebt den Stoff deines Oberteils langsam nach oben. Seine Fingerspitzen gleiten über deine Rippen, Zentimeter für Zentimeter. Professionell genug, um daran zu zweifeln. Unprofessionell genug, um feucht zu werden. „Hier?", fragt er leise und drückt seine flache Hand auf deinen Bauch. Du nickst, obwohl er nichts gefragt hat, was ein Nicken verdient.
Er beugt sich vor. Sein Mund streift dein Ohr. „Sag mir, wenn ich aufhören soll." Seine Hand gleitet tiefer, unter den Bund deiner Hose, und du spreizt die Knie auf der Liege. Seine Finger finden dich nass, heiß, bereit. Er reibt langsam über deine Klit, kreisend, quälend präzise – Chirurgenhände. Dein Kopf fällt nach hinten.
Du greifst nach seinem Kittel, ziehst ihn zwischen deine Beine. Er dringt mit zwei Fingern in dich ein, während sein Daumen den Rhythmus hält. Dein Stöhnen hallt von den Fliesen wider. „Leiser", murmelt er, aber seine Finger werden schneller, härter, tiefer. Du kommst mit zusammengebissenen Zähnen, deine Schenkel zittern um seine Hand.
Er zieht sich zurück. Wäscht sich die Hände. Sieht dich an mit diesem Lächeln. „Gleicher Termin nächste Woche?"
