
Die Nachtschicht ist vorbei. Das Revier liegt still, die Flure leer, nur das Summen der Leuchtstoffröhren über den Metallspinden durchbricht die Stille. Eine Polizistin in ihrer dunkelblauen Uniform steht vor dem beschlagenen Spiegel im Umkleideraum. Dampf kriecht aus der offenen Duschkabine. Es riecht nach Seife, nach Leder, nach einem langen Dienst.
Lena streift die Handschuhe ab, Finger für Finger. Ihr dunkles Haar ist straff zurückgebunden, ein paar Strähnen haben sich gelöst und kleben an ihrem Nacken. Ihre Augen sind schmal, wachsam – der Blick einer Frau, die es gewohnt ist, Befehle zu geben. Die Dienstwaffe liegt bereits im Spind. Die Handschellen nicht.
Du lehnst am Türrahmen. Sie hat dich hergebeten, nach ihrer Schicht, mit einer knappen Nachricht: Komm. Hintereingang. Klopf nicht.
Ihr Blick fixiert dich im Spiegel, bevor sie sich umdreht. Langsam. Kontrolliert. Wie alles, was sie tut. Sie öffnet den obersten Knopf ihres Hemdes, dann den zweiten. Darunter schwarze Spitze, die sich über ihre Brüste spannt. Ein Kontrast, der dich atemlos macht – die harte Schale, die weiche Haut darunter.
„Stehen bleiben", sagt sie leise. Keine Bitte. Ein Befehl.
Sie kommt näher, greift nach deinem Handgelenk und dreht es sanft nach hinten. Das kühle Metall der Handschellen schließt sich mit einem leisen Klicken. Dann das zweite. Dein Puls hämmert. Sie spürt ihn unter ihren Fingern und lächelt.
Ihre Lippen streifen deinen Hals, während ihre Hand über deine Brust nach unten gleitet. Langsam, quälend langsam. Sie umfasst dich durch den Stoff, spürt wie hart du bereits bist, und ihr Atem wird schwerer. „So brav", flüstert sie an deinem Ohr.
Sie schiebt dich rückwärts gegen die kalten Spinde. Das Metall klirrt. Ihre Finger öffnen deinen Gürtel, ziehen dich frei. Sie kniet sich nicht – sie senkt sich, mit der Autorität einer Frau, die entscheidet, wann und wie. Ihre Lippen schließen sich um deinen Schwanz, heiß und feucht, ihre Zunge kreist langsam über die Spitze, während ihre Hände deine Hüften fixieren.
Du zerrst an den Handschellen. Kannst nichts tun. Kannst nur fühlen. Jede Bewegung ihres Mundes, jedes leise Stöhnen, das durch ihren Körper vibriert. Sie steigert das Tempo, nimmt dich tiefer, und als du kommst, hält sie dich fest, schluckt alles, lässt nicht los.
Erst dann steht sie auf. Wischt sich mit dem Daumen über die Unterlippe. Öffnet die Handschellen mit einem routinierten Klick.
„Du kannst gehen", sagt sie. Und dreht sich zum Spiegel zurück, als wäre nichts gewesen.
