
Du hattest nie verstanden, warum manche Frauen so ein Ding für Bärte hatten. Denn als er an diesem Nachmittag vor dir stand – frisch geduscht, glattrasiert, mit diesem unverschämten Grinsen – wusstest du genau, warum sexgeschichten mann ohne bart dein liebstes Guilty Pleasure waren. Sein Kinn war glatt wie ein Versprechen. Und du wolltest es überall spüren.
Er trug nur Jeans, barfuß auf dem warmen Holzboden deiner Wohnung. Sonnenlicht fiel durch die offene Balkontür, die Vorhänge bauschten sich träge. Sein Haar war noch feucht, einzelne Tropfen liefen über seinen Hals, seine Brust. Er roch nach Seife und nach Ärger – der guten Sorte.
„Du starrst", sagte er.
„Du gibst mir Grund dazu." Du lehntest am Türrahmen zum Schlafzimmer, in seinem T-Shirt, das dir bis zur Mitte der Oberschenkel reichte. Sonst nichts.
Sein Blick wanderte nach unten. Langsam. Genüsslich. „Das ist mein Shirt."
„Dann hol es dir."
Drei Schritte. Mehr brauchte er nicht. Seine Hände griffen den Saum, schoben den Stoff hoch, und seine Lippen landeten an deinem Hals. Glatt. Kein Kratzen, kein Scheuern – nur weiche, warme Haut auf deiner. Du spürtest jede Nuance seiner Lippen, jede Bewegung seines Kiefers, als er küsste, saugte, mit der Zungenspitze eine Linie zu deinem Schlüsselbein zog.
„Bett", flüstertest du.
„Ungeduldig." Er grinste gegen deine Haut.
Sekunden später lagst du auf den weißen Laken, und er kniete zwischen deinen Beinen. Sein glattes Gesicht streifte deine Innenschenkel – erst rechts, dann links. Absichtlich langsam. Du spürtest seine Wange, seinen Kiefer, die seidenweiche Haut, die über deine empfindlichste Stelle glitt, ohne sie wirklich zu berühren. Ein bartloser Liebhaber, der genau wusste, was er tat.
„Bitte", sagtest du. Es war kein Bitten. Es war ein Befehl.
Er gehorchte. Sein Mund legte sich auf deine Mitte – offen, heiß, ohne Umwege. Seine Zunge fand deinen Klit und begann zu kreisen, gleichmäßig, mit genau dem richtigen Druck. Deine Finger gruben sich in sein feuchtes Haar. Ohne Bart spürtest du alles – seine Unterlippe, die sich gegen dich presste, die Glätte seines Kinns, das bei jeder Bewegung über deine Schamlippen rieb, glatt und obszön gut.
Er schob zwei Finger in dich. Krümmte sie. Fand diesen Punkt, der dich die Laken greifen ließ. Sein Mund blieb, wo er war – saugend, leckend, erbarmungslos sanft.
Der Orgasmus kam wie eine Welle, die zu lange gewartet hatte. Dein Rücken hob sich vom Bett, deine Schenkel pressten sich um seinen Kopf, und du kamst gegen seinen glatten Mund, zuckend, stöhnend, mit seinem Namen auf den Lippen.
Er küsste sich langsam nach oben. Bauch. Brust. Hals. Mund.
„Glattrasiert steht dir", flüstertest du gegen seine Lippen.
„Dir offensichtlich auch." Er leckte sich über die Unterlippe. „Noch eine Runde?"
Du zogst ihn zu dir herunter.
