
Ich erinnere mich an jedes Detail. Die Art, wie die Aufzugtür sich schloss und die Luft zwischen uns sofort dünner wurde. Wenn ich an Sexgeschichten frau mit sinnlichen kurven denke, dann ist es immer dieser eine Abend, der mir als Erstes in den Kopf schießt.
Dienstag, kurz nach neun. Das Bürogebäude war fast leer. Ich drückte den Knopf für die siebte Etage und wartete. Dann hörte ich Absätze auf Marmor. Sie schlüpfte in letzter Sekunde durch die sich schließenden Türen, leicht außer Atem, und lächelte mich an. Dieses Lächeln.
Sie trug ein dunkelblaues Kleid, das sich an ihren Körper schmiegte wie eine zweite Haut. Ihre Hüften – breit, weich, einladend. Ihre Brüste drückten gegen den Stoff, jede Bewegung ließ sie leicht schwingen. Volle Lippen, dunkle Augen, ein Duft nach Jasmin und warmem Moschus. Sie war keine Frau, an der man vorbeisah. Sie war eine Frau, bei der man stehen blieb.
Zweite Etage. Sie lehnte sich neben mich an die Wand. Unsere Arme berührten sich. Dritte Etage. Sie sah mich an, direkt, unverhohlen. „Lange Nacht?" fragte sie. Ihre Stimme war tief und samtig. Vierte Etage. Ich nickte, und sie drehte sich zu mir, ihre Hüfte streifte meine. Absichtlich.
Fünfte Etage. Ich legte meine Hand auf ihre Taille. Sie zog scharf Luft ein, griff nach meinem Hemdkragen und zog mich zu sich. Ihr Mund schmeckte nach Wein. Ihre Zunge fand meine, fordernd und heiß. Meine Hände glitten tiefer, umfassten ihren Arsch, diese vollen, schweren Rundungen. Sie stöhnte in meinen Mund.
Sechste Etage. Sie presste ihren Unterleib gegen meinen, spürte, wie hart ich war. Ihre Hand glitt zwischen uns, rieb über meine Erektion durch den Stoff. „Ich will dich fühlen", flüsterte sie. Ich schob ihr Kleid hoch, meine Finger fanden nasse Spitze, schoben sie zur Seite. Sie war so unfassbar feucht. Ich drang mit zwei Fingern in sie ein und sie keuchte, krallte sich an meinen Schultern fest, bewegte sich gegen meine Hand.
Siebte Etage. Der Aufzug hielt. Sie kam mit einem unterdrückten Schrei, ihre Muskeln pulsierten um meine Finger, ihr ganzer Körper bebte gegen meinen. Schwer atmend lehnte sie ihre Stirn an meine.
„Gleiche Zeit morgen?"
Ich habe seitdem jeden Dienstag den späten Aufzug genommen.
