Grand hotel lobby at night, warm amber chandelier light, marble floors, deep armchairs, quiet and luxurious atmosphere

Sein Blick im Hotelfoyer – geheimnisvolle Ausstrahlung

Spicyness-Level: 🌶️🌶️🌶️

Ich erinnere mich an seinen Mantel. Dunkelblau, schwerer Stoff, offen über einem schwarzen Rollkragenpullover. Er stand einfach da, mitten im Foyer, und ich dachte: So beginnen also Sexgeschichten, die man niemandem erzählt. Frau und Mann, Fremde, ein Hotelfoyer in Hamburg, Ende November. Draußen Regen. Drinnen warmes Licht, das von einem absurd großen Kronleuchter auf den Marmorboden fiel.

Er hatte diese geheimnisvolle Ausstrahlung, die man nicht erklären kann. Nicht klassisch schön. Kantiges Gesicht, leicht schiefe Nase, aber etwas in der Art, wie er sich bewegte – langsam, bedacht, als hätte er alle Zeit der Welt. Er sah mich an. Nicht flüchtig. Er sah mich. Und ich spürte es überall.

Ich saß in einem der tiefen Sessel, Gin Tonic in der Hand, eigentlich auf eine Kollegin wartend. Aber als er sich näherte und fragte, ob der Platz frei sei, war mir die Kollegin egal. Seine Stimme war tief, ruhig, mit einem leichten Akzent, den ich nicht zuordnen konnte. Wir redeten. Über nichts Wichtiges. Seine Augen blieben an meinen Lippen hängen, wenn ich sprach. Meine an seinen Händen. Große Hände, gepflegte Finger.

Irgendwann sagte er: „Ich habe ein Zimmer im sechsten Stock." Keine Frage. Eine Feststellung. Ich stellte mein Glas ab und stand auf.

Im Fahrstuhl drückte er mich gegen die Spiegelwand. Sein Mund auf meinem Hals, seine Hände unter meiner Bluse, warm auf meiner Haut. Ich griff in seine Haare, zog seinen Kopf zurück und küsste ihn. Er schmeckte nach Whisky und Hunger.

Im Zimmer ging es schnell und gleichzeitig unerträglich langsam. Er zog mir die Bluse über den Kopf, öffnete meinen BH mit einer Hand, und dann kniete er sich vor mich. Sein Mund zwischen meinen Beinen, seine Zunge, Gott, seine Zunge – präzise, gierig, geduldig. Ich kam mit den Fingern in seinen Haaren und einem Laut, der mich selbst überraschte.

Danach zog ich ihn hoch, öffnete seine Hose, nahm seinen harten Schwanz in die Hand, spürte ihn pulsieren. Er fickte mich am Fenster, mein Rücken gegen die kalte Scheibe, Hamburg unter uns, Lichter im Regen. Tief, rhythmisch, seine Stirn an meiner. Sein Stöhnen direkt in mein Ohr. Ich kam ein zweites Mal, zitternd, und er kurz danach, mit einem rauen Laut tief in meiner Schulter.

Am nächsten Morgen war er weg. Nur der Geruch seines Parfums im Kissen. Ich habe nie seinen Nachnamen erfahren. Diese erotische Hotelgeschichte bewahre ich auf wie ein Geheimnis, das nur mir gehört.

Erstelle dein eigenes erotisches Hörbuch

Beantworte ein paar Fragen – und in 3 Minuten wird aus deiner Fantasie deine eigene erotische Hörgeschichte.
Hörbuch erstellen
Unsere Kund*innen sind begeistert