
Du stehst in der Tür und bewegst dich nicht. Vor dir – eine Sexgeschichte, die Frau in Dessous geschrieben hat, allein durch die Art, wie sie auf dem Bettrand sitzt. Draußen hat es geregnet. Die Luft ist schwer, feucht, und durch das offene Fenster dringt der Geruch von nassem Asphalt ins Schlafzimmer. Eine einzelne Lampe wirft bernsteinfarbenes Licht über die Wand, über das zerknitterte Laken, über sie.
Schwarze Spitze. Das ist alles, was sie trägt. Ein Hauch von Stoff, der ihre Brüste mehr zeigt als verbirgt. Die Träger so schmal, dass sie bei der kleinsten Bewegung von ihrer Schulter rutschen könnten. Der Slip – ein Dreieck aus durchsichtiger Spitze, das feucht an ihrer Haut klebt. Sie hat geduscht. Oder sie war im Regen. Du weißt es nicht. Du weißt nur, dass Wassertropfen an ihrem Schlüsselbein hängen wie kleine Versprechen.
Ihr Blick findet deinen. Sie sagt nichts. Lächelt nicht. Legt nur den Kopf minimal zur Seite, sodass ihr nasses Haar über eine Schulter fällt. Dieser eine Träger rutscht. Sie lässt ihn.
Du machst einen Schritt. Einen einzigen. Dein Atem geht schwerer, als er sollte. Sie spreizt die Knie – kaum merklich, gerade genug, dass du den dunklen Stoff zwischen ihren Schenkeln siehst, feucht und eng an ihren Körper geschmiegt. Dein Schwanz drückt hart gegen den Hosenstoff.
Du kniest dich vor sie. Langsam. Deine Hände legen sich auf ihre Knie, deine Daumen zeichnen nasse Kreise auf ihrer Innenseite. Sie atmet hörbar ein. Du schiebst dich höher, Zentimeter für Zentimeter, spürst, wie ihre Muskeln unter deinen Fingern zittern. Die Spitze ihres Slips ist unter deinen Daumen – durchnässt, und nicht nur vom Wasser.
Du schiebst den Stoff zur Seite. Sie ist heiß und geschwollen, und als deine Zunge sie das erste Mal berührt, greift sie in dein Haar und zieht. Ein Laut, der halb Stöhnen, halb Flüstern ist. Du leckst langsam, quälend langsam, schmeckst sie, saugst an ihrer Klitoris, bis ihr ganzer Körper bebt.
Ihre Schenkel pressen sich an deinen Kopf. Ihre Hüften bewegen sich gegen deinen Mund, erst zaghaft, dann fordernd. Die schwarze Spitze reibt an deiner Wange, durchweicht und nutzlos. Du lässt nicht nach. Deine Zunge kreist, drückt, gleitet in sie hinein, während dein Daumen ihren Klit reibt.
Sie kommt lautlos. Ihr Rücken biegt sich durch, ihre Finger krallen sich in das Laken, und du spürst, wie sie um deine Zunge pulsiert – einmal, zweimal, ein drittes Mal. Dann sinkt sie zurück, atemlos, die Beine noch geöffnet, die schwarze Spitze verrutscht und bedeutungslos.
Du bleibst auf den Knien. Küsst die Innenseite ihres Oberschenkels. Draußen beginnt es wieder zu regnen.
