
Du gehst barfuß den menschenleeren Strand entlang, das Wasser leckt warm über deine Füße, und der Mond wirft seinen silbernen Schein auf die Wellen – eine Kulisse wie aus Sexgeschichten, die man sich nicht besser ausdenken könnte. Dann siehst du sie.
Sie sitzt auf einem ausgebreiteten Tuch, die Knie angezogen, das Gesicht dem Meer zugewandt. Ihr Haar fällt offen über gebräunte Schultern. Sie trägt nichts außer einem knappen, schwarzen Tanga, der sich um ihre Hüften spannt. Ihr Rücken ist eine einzige geschwungene Linie, die im Mondlicht schimmert. Als du näher kommst, dreht sie den Kopf. Dunkle Augen, ein langsames Lächeln. Kein Erschrecken. Kein Wegschauen.
„Setz dich", sagt sie leise, und ihre Stimme klingt wie etwas, das man auf der Zunge schmecken kann. Du lässt dich neben ihr nieder. Die Wärme des Sandes kriecht durch deine Haut. Sie mustert dich offen, ohne Eile, und ihre Finger streifen wie zufällig über dein Knie.
Du legst deine Hand auf ihre Hüfte, dort wo der dünne Stoff des Tangas auf nackte Haut trifft. Sie atmet tiefer ein. Deine Finger gleiten über ihren Bauch, spüren das feine Zittern unter der Oberfläche. Sie lehnt sich zurück, stützt sich auf ihre Ellbogen, und ihr Körper öffnet sich dir wie eine Einladung, die keine Worte braucht.
Du beugst dich über sie, küsst ihren Hals, schmeckst Salz und Sommer auf ihrer Haut. Deine Lippen wandern tiefer, über ihr Schlüsselbein, über ihre Brüste, während deine Hand den Tanga zur Seite schiebt. Sie ist heiß und feucht, und als deine Finger sie berühren, stößt sie ein leises, kehliges Stöhnen aus, das sich mit dem Rauschen der Wellen vermischt.
Du drängst dich zwischen ihre Schenkel, und als du in sie gleitest, graben sich ihre Nägel in deinen Rücken. Sie schlingt ihre Beine um dich, zieht dich tiefer. Der Sand gibt unter euch nach, formt sich um eure Körper. Jeder Stoß treibt ein Keuchen aus ihren Lippen. „Genau so", flüstert sie, „hör nicht auf."
Du hörst nicht auf. Du spürst, wie sich alles in ihr zusammenzieht, wie ihr ganzer Körper unter dir bebt, und dann kommt sie mit einem Laut, der lauter ist als die Brandung. Du folgst ihr Sekunden später, vergräbst dein Gesicht an ihrem Hals, während die Wellen eure Füße umspülen und die Nacht euch gehört.
