
Du lehnst am Türrahmen deines Schlafzimmers und lockst die Krawatte, als sie aus dem Bad tritt. Und dann stehst du einfach still. Sexgeschichten von einer Frau im Kleid hast du gelesen – aber nichts hat dich auf diesen Anblick vorbereitet. Roter Stoff, eng geschnitten, der sich an jede Kurve schmiegt wie eine zweite Haut. Seitenschlitz bis zum Oberschenkel. Schultern frei. Sie riecht nach warmem Parfum und Absicht.
»Wir kommen zu spät«, sagst du. Deine Stimme klingt rauer, als du wolltest.
Sie lächelt. Langsam. Gefährlich. »Ich weiß.«
Sie kommt auf dich zu, Absätze klacken auf dem Parkett, und legt dir eine Hand flach auf die Brust. Ihre Finger spielen mit dem obersten Knopf deines Hemds. »Willst du wissen, was ich drunter trage?«
Du schluckst. »Ja.«
Sie nimmt deine Hand, führt sie unter den Seitenschlitz, über warme, glatte Haut – Oberschenkel, Hüfte, weiter. Nichts. Absolut nichts.
»Gar nichts«, flüstert sie an deinem Ohr, und du spürst ihr Grinsen an deinem Hals.
Deine Hände packen ihre Taille, drehen sie um, drücken sie gegen die Wand. Sie lacht – dieses leise, kehlige Lachen, das dich wahnsinnig macht. Du schiebst den Stoff hoch, gierig, und deine Finger finden sie bereits feucht, heiß, bereit. Sie stöhnt leise, drückt ihren Hintern gegen dich, und du bist so hart, dass es fast wehtut.
»Das Kleid bleibt an«, sagt sie atemlos. Kein Bitten. Eine Anweisung.
Du öffnest nur deinen Gürtel, schiebst deine Hose gerade weit genug herunter. Dann gleitest du in sie – langsam, tief, und ihr Stöhnen hallt durch das Schlafzimmer. Roter Stoff unter deinen Fingern, ihr Rücken gewölbt, deine Lippen an ihrem Nacken. Du fickst sie gegen die Wand, erst quälend langsam, dann härter, schneller, und sie greift hinter sich, krallt sich in dein Haar.
»Genau so«, keucht sie, und das reicht. Du spürst, wie sie um dich zuckt, eng und rhythmisch, und der Anblick – rotes Kleid hochgeschoben, ihre Haut unter deinen Händen – reißt dich mit. Du kommst tief in ihr, pressst dein Gesicht in ihre Schulter, und einen Moment atmet ihr nur.
Dann dreht sie den Kopf, küsst dich weich und sagt: »Jetzt kommen wir wirklich zu spät.«
Das Kleid hat eine Falte. Es ist dir vollkommen egal.
