
Ich erinnere mich an dieses Lächeln. Dieses eine, sinnliche Lächeln, das mich komplett aus der Bahn geworfen hat. Ich schreibe das hier auf, weil ich es nicht aus meinem Kopf bekomme – seit drei Tagen nicht. Wenn ich an Sexgeschichten mit einer Frau mit sinnlichem Lächeln denke, dann ist es genau diese eine Nacht.
Freitagabend, irgendein Club in der Innenstadt. Dunkle Wände, blaues Neonlicht, das sich in verschütteten Drinks auf der Theke spiegelte. Die Bässe drückten so tief, dass ich sie im Brustkorb spürte. Es roch nach Parfum, Schweiß und Möglichkeiten. Ich stand an der Bar, bestellte meinen zweiten Gin Tonic und wollte eigentlich nichts als den Abend runterspülen.
Dann sah ich sie. Sie lehnte am anderen Ende der Bar, allein, ein Glas Rotwein in der Hand. Dunkle Locken, die ihr über die Schultern fielen. Ein schwarzes Kleid, das an den Hüften eng saß und an den Oberschenkeln endete. Aber es war nicht das Kleid. Es war dieses Lächeln. Sie sah mich an, und ihre Mundwinkel hoben sich langsam, fast träge, als wüsste sie etwas, das ich noch nicht wusste. Ihre Lippen glänzten feucht. Ihre Augen hielten meinen Blick fest – selbstbewusst, amüsiert, hungrig.
Ich ging zu ihr. Sie sagte nichts, nippte an ihrem Wein, ließ mich näher kommen. Ihre Hand landete auf meinem Unterarm, warm und bestimmt. „Du hast dir Zeit gelassen", flüsterte sie direkt an meinem Ohr. Ihr Atem heiß auf meiner Haut.
Wir redeten vielleicht zehn Minuten. Ihre Finger wanderten meinen Arm hoch, spielten an meinem Kragen. Diese Verführung an der Bar war so offensichtlich, so schamlos – und genau deshalb unerträglich erregend. Irgendwann zog sie mich Richtung Toiletten, den schmalen Gang hinunter, durch eine Tür in einen kleinen, dunklen Nebenraum.
Sie drückte mich gegen die Wand. Ihr Mund auf meinem, fordernd, nass, ihr sinnliches Lächeln noch auf den Lippen, während sie meine Gürtelschnalle öffnete. Ihre Finger griffen um meinen harten Schwanz, fest und rhythmisch. Ich schob ihr Kleid hoch, fühlte nackte Haut, keinen Slip – nichts. Sie war schon nass, als ich mit den Fingern über ihre Pussy fuhr.
Sie stöhnte leise gegen meinen Hals, spreizte die Beine. Ich hob sie an, ihr Rücken gegen die Wand, und drang in sie ein. Tief, auf einmal. Sie biss sich auf die Unterlippe, schlang die Beine um mich. Wir fickten hart und atemlos. Jeder Stoß presste ein ersticktes Keuchen aus ihr heraus. Ihre Nägel gruben sich in meine Schultern.
Als sie kam, zog sich alles um mich zusammen, pulsierend, gierig. Ihr ganzer Körper bebte, und sie sah mich dabei an – mit diesem Lächeln. Ich kam Sekunden später, tief in ihr, zitternd.
Danach strich sie ihr Kleid glatt, küsste mich einmal auf den Mundwinkel und ging. Kein Name. Keine Nummer. Nur dieses erotische Begegnung-Gefühl, das sich in meine Haut gebrannt hat. Und dieses verdammte Lächeln.
