Die Holzplattform liegt eingebettet zwischen Bananenstauden und wildem Ingwer, irgendwo in den Hügeln von Bali. Es ist kurz nach sechs, die Luft noch feucht von der Nacht, und das erste Sonnenlicht fällt in breiten Streifen durch die Baumkronen. Tau glänzt auf dem Teakholz. Vom Tal steigt Nebel auf, und der Geruch von feuchter Erde mischt sich mit Frangipani. Es ist der dritte Tag im Yoga Retreat, und alles hier fühlt sich enthemmt an – die Kleidung, die Gespräche, die Berührungen.
Er steht am Rand der Plattform und rollt seine Matte aus. Mitte dreißig, braun gebrannt, das Haar vom Schlaf noch wirr. Seine Bewegungen sind langsam, bewusst. Unterarme, an denen sich Sehnen abzeichnen. Ein Lächeln, das nie ganz verschwindet. Seit zwei Tagen spürt sie seinen Blick bei jeder Rückbeuge, bei jeder geöffneten Hüfte.
Heute sind sie allein. Die Gruppeneinheit beginnt erst in einer Stunde. Sie nickt ihm zu und stellt sich neben ihn, barfuß, in einem dünnen Top ohne BH und einer kurzen Yogahose. Der Stoff klebt an ihrer Haut.
Sie beginnen schweigend. Sonnengruß, Krieger, Dreieck. Ihre Körper bewegen sich im selben Rhythmus, als hätten sie sich abgesprochen. Bei der Taube spürt sie seine Hand an ihrer Hüfte – eine Korrektur, sanft, aber bestimmt. Seine Finger bleiben liegen. Ihr Atem stockt.
„Tiefer", sagt er leise. Und sie weiß, dass er nicht die Dehnung meint.
Sie dreht sich zu ihm. Sein Blick ist dunkel, fokussiert. Er zieht sie langsam hoch, und dann küssen sie sich – feucht, hungrig, endlich. Seine Hände greifen unter ihr Top, umfassen ihre Brüste, seine Daumen reiben über ihre harten Nippel. Sie stöhnt gegen seinen Mund.
Er drückt sie auf die Matte. Die Yogahose streift er ihr über die Hüften, sein Mund wandert über ihren Bauch, tiefer, bis seine Zunge zwischen ihren Beinen ankommt. Er leckt sie langsam, präzise, als würde er jede Reaktion studieren. Ihre Finger graben sich in sein Haar, ihre Schenkel pressen sich um seinen Kopf. „Fuck – genau da."
Er richtet sich auf, schiebt seine Shorts herunter. Sie sieht seinen harten Schwanz und zieht ihn an den Hüften zu sich. Er dringt in sie ein – tief, mit einem einzigen kontrollierten Stoß. Sie schreit auf, und der Dschungel schluckt den Laut. Er fickt sie in einem gleichmäßigen, tiefen Rhythmus, die Holzplanken knarren unter ihnen, Schweiß mischt sich mit Morgentau.
Ihre Beine umklammern seine Taille. Er wird schneller, härter. Sein Daumen findet ihre Klitoris, reibt in kleinen Kreisen, während er in sie stößt. Sie kommt mit einem langen, zitternden Stöhnen, und er folgt Sekunden später, sein Gesicht an ihrem Hals vergraben.
Stille. Nur Vogelgesang und ihr schwerer Atem. Das Sonnenlicht ist jetzt golden und warm. Er küsst ihre Schläfe und flüstert: „Beste Morgenpraxis, die ich je hatte."
