Der letzte Zug nach Mitternacht. Sex in der U-Bahn – das war nie ein Plan gewesen. Es passierte einfach, irgendwo zwischen den Stationen, im flackernden Neonlicht eines leeren Abteils, das nach Regen und Metall roch. Die Türen schlossen sich mit einem pneumatischen Seufzen, und die Stadt draußen verschwand in der Schwärze des Tunnels.
Sie saß drei Reihen vor ihm. Schwarzer Mantel, offenes Haar, das ihr über die Schulter fiel. Ihre Beine übereinandergeschlagen, ein Knie wippte leicht im Rhythmus der Schienen. Als der Zug in eine Kurve ging, drehte sie den Kopf. Ihre Augen trafen seine – dunkel, direkt, ohne jede Verlegenheit. Ein Mundwinkel hob sich. Nicht schüchtern. Einladend.
Er stand auf. Das Rattern der Räder verschluckte seine Schritte. Als er sich neben sie setzte, roch er ihr Parfüm – warm, rauchig, ein Hauch von Vanille unter etwas Herberem. Sie sagte nichts. Sie legte nur ihre Hand auf seinen Oberschenkel, langsam, als würde sie prüfen, ob er real war.
Ihre Finger glitten höher. Er spürte seinen Schwanz hart werden unter ihrer Berührung, und sie spürte es auch – ihr Atem wurde schneller, ihre Lippen öffneten sich. Er griff in ihr Haar, zog ihren Kopf sanft nach hinten und küsste ihren Hals. Sie stöhnte leise, ein Laut, der im Dröhnen des Tunnels versank.
Sie öffnete seinen Gürtel mit geübten Fingern. Er schob seinen Mund an ihr Ohr. „Hier?" Sie antwortete, indem sie seine Hand unter ihren Rock führte. Kein Slip. Nur heiße, feuchte Haut. Seine Finger glitten durch ihre nassen Falten und sie spreizte die Beine weiter, lehnte sich zurück gegen das kalte Plastik der Sitzschale.
Sie stieg auf seinen Schoß. Der Mantel fiel wie ein Vorhang um sie beide. Als sie sich auf ihn sinken ließ, presste sie ihre Stirn gegen seine und hielt den Atem an – nur einen Moment – bevor sie anfing, sich zu bewegen. Langsam zuerst. Ihre Hüften kreisten, nahmen den Rhythmus der Schienen auf. Dann schneller. Härter. Das Abteil wackelte, die Haltestangen vibrierten, und ihre Stöhner wurden lauter, drängender.
Er packte ihre Hüften, zog sie fester auf sich. Sie krallte sich in seine Schultern, warf den Kopf zurück. „Nicht aufhören –" Ihre Stimme brach. Ihr ganzer Körper spannte sich an, bebte, und als sie kam, biss sie sich auf die Unterlippe, ihre Muschi pulsierte um seinen Schwanz, und er kam mit ihr – tief, heftig, mit einem unterdrückten Stöhnen gegen ihre Brust.
Der Zug bremste. Neonlicht einer Station flutete durch die Fenster. Sie stieg von ihm, richtete ihren Mantel, strich sich das Haar zurück. Die Türen öffneten sich. Sie warf ihm einen letzten Blick zu – dieser Mundwinkel wieder, dieses Lächeln – und verschwand auf dem leeren Bahnsteig. Die Türen schlossen sich. Der Zug fuhr weiter. Ihr Parfüm blieb.
