Der Strand ist fast leer. Das Strandspiel bei Sonnenuntergang hat die letzten Familien vertrieben – nur noch einzelne Silhouetten gegen das brennende Orange am Horizont. Du sitzt auf deinem Handtuch, die Füße im warmen Sand vergraben, salzige Luft auf der Haut. Das Meer atmet schwer. Welle um Welle.
Du bemerkst sie, als sie einen Volleyball aus dem Wasser fischt. Nasses Haar, das an ihren Schultern klebt. Ein schwarzes Bikinioberteil, das wenig verbirgt. Ihre Haut glänzt golden im letzten Licht. Sie dreht sich um, fängt deinen Blick. Hält ihn. Lächelt nicht – aber ihre Augen sagen alles.
Sie kommt näher. Lässt den Ball fallen. Setzt sich neben dich, als wäre es abgesprochen. Ihr Oberschenkel berührt deinen. Nass, warm, salzig.
»Spielst du mit?«, fragt sie leise.
Du antwortest nicht. Deine Hand legt sich auf ihr Knie. Sie schließt kurz die Augen. Die Sonne sinkt tiefer, und die Schatten der Dünen kriechen über euch wie eine Decke.
Ihre Finger finden deinen Nacken. Ziehen dich zu sich. Der Kuss schmeckt nach Salz und Sommer. Ihre Zunge ist fordernd, ungeduldig. Du spürst ihren Atem an deinem Ohr, als sie flüstert: »Weiter hinten. Hinter den Dünen.«
Ihr stolpert durch den Sand, halb lachend, halb keuchend. Zwischen den Dünengräsern zieht sie dich runter. Das Handtuch unter euch, der violette Himmel über euch. Sie streift ihr Oberteil ab. Ihre Brüste sind fest, die Nippel hart von der Abendluft. Du nimmst einen in den Mund, und sie stöhnt so leise, dass es fast im Rauschen der Wellen untergeht.
Ihre Hand schiebt sich in deine Shorts. Umfasst dich. Drückt zu. Du wirst sofort hart in ihrer Faust. »Genau so«, haucht sie. Du schiebst ihren Bikini zur Seite. Sie ist nass – nicht vom Meer. Deine Finger gleiten in sie hinein, und ihr Rücken krümmt sich im Sand.
Sie zieht dich auf sich. Du dringst langsam in sie ein, und ihr gemeinsames Stöhnen mischt sich mit dem Brechen der Wellen. Ihre Beine umschlingen dich, ihre Fersen drücken gegen deinen Arsch. Tiefer. Härter. Der Rhythmus wird schneller, unkontrollierbar. Ihre Nägel graben sich in deinen Rücken.
Sie kommt zuerst – ein Zittern, das durch ihren ganzen Körper rollt, die Muskeln um dich herum pulsieren. Du folgst Sekunden später, presst dein Gesicht in ihren Hals und lässt los.
Die letzte Farbe verschwindet am Horizont. Ihr liegt still. Nur das Meer spricht noch.
