Heu und Haut – eine Nacht auf dem Bauernhof

Spicyness-Level: 🌶️🌶️🌶️

Die Scheune stand offen wie ein Versprechen. Warmes Laternenöl warf bernsteinfarbene Schatten über aufgetürmte Heuballen, und durch das große Tor drang die schwere Luft einer Julinacht herein – süß nach gemähtem Gras, nach aufgewärmter Erde, nach einem Tag, der sich nicht abkühlen wollte. Irgendwo zirpten Grillen ihr eintöniges Lied. Der alte Bauernhof lag still, das Wohnhaus dunkel, nur diese eine Laterne brannte.

Lena streifte ihre Sandalen ab und betrat die Scheune barfuß. Heuhalme piksten unter ihren Sohlen. Ihr Sommerkleid – dünn, weiß, schon vom Schweiß des Tages an ihren Körper geschmiegt – ließ ihre Brustwarzen durchscheinen. Sie war dreißig, hatte Sommersprossen auf den Schultern und diese Art, den Kopf schief zu legen, die alles wie eine Einladung wirken ließ. Sie half seit zwei Wochen auf dem Hof aus. Seit zwei Wochen beobachtete sie ihn.

Jonas lehnte am Torpfosten, die Arme verschränkt. Erdverkrustete Hände, breite Schultern unter einem offenen Flanellhemd, schweißglänzende Brust. Er roch nach Arbeit und nach dem Bier, das er sich gerade aus dem Hals einer Flasche in die Kehle gekippt hatte. Er sagte nichts. Er musste nichts sagen.

Lena ging auf ihn zu, langsam, ihre Augen auf seine gerichtet. Sie legte ihre Handfläche auf seine nackte Brust, spürte seinen Herzschlag unter ihren Fingern schneller werden. Er packte ihr Handgelenk – nicht grob, aber bestimmt. Zog sie an sich. Sein Mund fand ihren Hals, seine Lippen heiß und rau auf ihrer Haut, sein Dreitagebart kratzte über ihre empfindliche Stelle unter dem Ohr. Sie stöhnte leise.

Er schob die Träger ihres Kleides herunter. Der Stoff glitt wie Wasser an ihr hinab und landete als weiße Pfütze auf dem Scheunenboden. Darunter trug sie nichts. Er trat einen Schritt zurück und sah sie an – diesen einen Moment lang, in dem sein Blick schwerer wog als jede Berührung.

Dann hob er sie hoch. Ihre Beine schlangen sich um seine Hüften, ihr Rücken landete auf einem der Heuballen, die Halme stachen in ihre Schulterblätter, aber es war ihr egal. Er öffnete seine Jeans, und als er in sie eindrang, presste sie ihren Mund gegen seine Schulter, um den Schrei zu dämpfen, der aus ihr herausbrach.

Er fickte sie tief und langsam, jeder Stoß ein vollständiger Satz. Die Laterne flackerte. Heu rieselte zu Boden. Ihre Finger gruben sich in seinen Rücken, ihre Nägel hinterließen rote Halbmonde auf seiner Haut. Fester, flüsterte sie, und er gehorchte, sein Rhythmus härter, sein Atem rauer, bis sie sich unter ihm aufbäumte, die Beine zitternd, seine Stirn an ihrer, seine Hand in ihrem Haar.

Danach lagen sie nebeneinander auf dem Heu, atemlos, schweißnass, die Laterne fast heruntergebrannt. Durch das offene Tor glitzerten Sterne über dem Weizenfeld. Sein Daumen strich über ihre Hüfte. Morgen wieder?, fragte er. Sie lächelte, die Augen geschlossen. Morgen früher.

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