Ich erinnere mich an das Geräusch. Dieses hohle, hallende Plätschern, wenn man ganz allein in einem leeren Schwimmbad ist und jeder Atemzug von den Kachelwänden zurückgeworfen wird. Mittwochabend, kurz vor Schließung. Ich war die Letzte.
Das Hallenbad lag da wie ein vergessener Ort. Türkises Wasser, völlig reglos, nur das leise Summen der Filteranlage. Die Deckenlampen warfen gedämpftes Licht auf die Oberfläche – alles schimmerte. Es roch nach Chlor und nach etwas Warmem, Feuchtem, das sich auf meine Haut legte wie ein zweites Handtuch. Die Umkleidekabinen waren leer. Die Duschen tropften leise. Ich war vollkommen allein.
Er war der Bademeister. Mitte dreißig, breite Schultern, die Art Körper, die man bekommt, wenn man jeden Tag selbst ins Wasser geht. Dunkle Augen, ein schiefes Lächeln, das immer ein bisschen zu lang dauerte, wenn er mich ansah. An diesem Abend trug er nur seine Badeshorts und ein Handtuch über der Schulter. Er kam zum Beckenrand, hockte sich hin und sagte leise: Du musst nicht raus. Ich schließ später ab.
Ich schwamm eine letzte Bahn. Langsam. Spürte seinen Blick auf meinem Körper, auf meinem Rücken, meinem Arsch, der bei jedem Beinschlag das Wasser teilte. Am Rand angekommen, stützte ich mich auf die Kacheln. Er stand direkt vor mir. Sein Blick wanderte über meine nassen Brüste, die sich unter dem dünnen Badeanzug abzeichneten.
Ich zog mich hoch. Wasser lief an mir herunter. Er legte seine Hand an meine Hüfte – warm, fest, ohne zu zögern. Ich streifte die Träger ab, langsam, während er zusah. Sein Daumen fuhr über meine nasse Haut, meinen Bauch hinunter. Ich lehnte mich gegen die Kachelwand, kühl im Rücken, heiß überall sonst.
Seine Finger glitten zwischen meine Beine, schoben den Stoff zur Seite. Ich keuchte, und das Echo trug es durch die ganze Halle. Er rieb meine Klit in langsamen, kreisenden Bewegungen, während sein Mund an meinem Hals lag. Ich klammerte mich an seine Schultern, spreizte die Beine weiter, ließ mich fallen.
Ich kam so hart, dass mein Stöhnen von jeder Wand zurückkam. Immer wieder. Wie Wellen in einem leeren Becken.
Danach schwamm ich noch eine Bahn. Nackt. Er sah zu. Und schloss erst dann ab.
