Ruhige Radtour in der Dämmerung
Es war ein sanfter Abend, als Anna und Lukas sich auf ihre Fahrräder schwang und die ruhigen Straßen ihrer kleinen Stadt erkundeten. Die Sonne neigte sich langsam dem Horizont entgegen und tauchte alles in goldenes Licht. Mit jedem Tritt in die Pedale spürten sie, wie der Wind erfrischend durch ihre Haare strich, und ein Lächeln breitete sich auf Annas Gesicht aus.
Die beiden waren schon lange Freunde, doch in den letzten Monaten hatte sich etwas zwischen ihnen verändert – eine Spannung, die länger als nur den Kontakt zwischen Freunden fühlte. Während sie durch die schmalen Gassen fuhren, lagen sie nahe beieinander, ihre Beine fast berührend. Lukas bemerkte, wie Annas Augen im Dämmerlicht funkelten.
„Du machst das toll, Anna. Ich hätte nicht gedacht, dass du so schnell fahren kannst!“, rief Lukas und warf ihr einen bewundernden Blick zu.
„Ich habe dir doch gesagt, ich kann es!“, lachte sie, während sie tropfenweise Schweiß von ihrer Stirn wischte.
Als sie an einen kleinen See kamen, hielten sie an und ließen sich auf dem weichen Gras nieder. Der Lärm der Stadt schien weit entfernt, nur das zarte Plätschern des Wassers umgab sie. Anna spürte, wie ihr Herz schneller schlug, als Lukas sich näher zu ihr beugte.
„Weißt du, es gibt einen Grund, warum ich dich heute Abend eingeladen habe“, murmelte er, und sein Atem streifte ihr Ohr. Ein Strom von Gefühlen überkam Anna, als Lukas’ Hand sanft auf ihren Oberschenkel fiel, die zarte Zärtlichkeit erzeugte ein Kribbeln, das ihren ganzen Körper erfüllte. „Es geht nicht nur um die Radtour…“
Sie hielt den Atem an, als Lukas ihr tief in die Augen sah, und die Spannung zwischen ihnen kaum zu ertragen war. Was würde wohl als Nächstes geschehen?