Ruhige Momente im Stall
Es war ein spätherbstlicher Nachmittag, als die Sonne sanft hinter den Hügeln verschwand und die letzten warmen Strahlen durch die Schatten der Bäume fielen. Lena betreute die Tiere in ihrem kleinen Stall, der von der Natur umgeben war. Der Duft von frischem Heu lag in der Luft, während die Geräusche der Tiere ein beruhigendes Lied sangen.
Sie konnte die kühle Brise auf ihrer Haut spüren, als sie eine Handvoll Futter für die Ziegen zubereitete. In diesem ruhigen Moment fühlte sie sich eins mit den Tieren, mit der Erde, mit der Welt. Doch kaum hatte sie den Eimer abgestellt, hörte sie hinter sich leise Schritte.
Ihr Herz schlug schneller, als sie sich umdrehte und Max, ihren alten Schulfreund, sah. Er kam oft vorbei, um im Stall zu helfen. Heute jedoch war etwas anders. Als er nahe trat, war da ein Funkeln in seinen Augen, das Lena den Atem raubte.
Die Spannung zwischen ihnen knisterte in der Luft, und bevor sie es realisieren konnte, standen sie nur noch wenige Zentimeter voneinander entfernt. Das Geräusch der Ziegen war verstummt, als wäre die ganze Welt stehen geblieben. Max beugte sich näher zu ihr, sein Blick auf ihre Lippen gerichtet, und in diesem Moment wusste Lena, dass die Stille des Stalls von einer neuen Art von Spannung durchbrochen werden könnte. Ihr Herz klopfte, während sich die Distanz zwischen ihnen weiter verringerte.