Die Feier im Stockwerk über dem Tanzstudio ist noch in vollem Gange, aber du hast dich davongestohlen. Der Bass dringt gedämpft durch die Decke, als du die schwere Tür zum Studio aufdrückst. Dein Tanztraining nach der Feier – das war sein Vorschlag, geflüstert an der Bar, seine Lippen so nah an deinem Ohr, dass sein Atem dir einen Schauer über den Nacken jagte.
Das Studio liegt im Halbdunkel. Nur die Notbeleuchtung taucht den Raum in warmes, bernsteinfarbenes Licht. Die Spiegelwand vervielfacht alles – das Parkett, die Fensterfronten, deine Silhouette im schwarzen Kleid, das bei jeder Bewegung an deinen Oberschenkeln hochrutscht.
Er ist schon da. Lehnt am Ballettspiegel, Hemdärmel hochgekrempelt, der oberste Knopf offen. Sein Blick wandert langsam über deinen Körper, als würde er jede Kurve choreografieren. Er war den ganzen Abend der Tanzlehrer auf der Feier, und du hast gesehen, wie seine Hände andere Frauen geführt haben – aber seine Augen waren bei dir.
„Zeig mir, was du kannst", sagt er leise.
Du gehst auf ihn zu, bewusst langsam, deine Absätze klicken auf dem Parkett. Er fängt dich ab, eine Hand an deiner Hüfte, die andere an deinem unteren Rücken. Ihr bewegt euch ohne Musik – nur der dumpfe Bass von oben gibt einen Rhythmus vor.
Seine Finger gleiten unter den Saum deines Kleides. Du spürst seine rauen Handflächen auf deiner nackten Haut, wie sie dein Bein anheben, es um seine Hüfte legen. Du bist so nah, dass du seinen harten Schwanz durch den Hosenstoff spürst. Dein Atem wird schneller.
Er dreht dich herum, drückt dich mit dem Gesicht gegen den kalten Spiegel. Du siehst dich selbst – glasige Augen, gerötete Wangen, sein Mund an deinem Hals. Seine Hand schiebt dein Kleid hoch, zieht deinen Slip zur Seite. Zwei Finger gleiten in dich, und du stöhnst so laut, dass es im leeren Studio widerhallt.
„Du bist so verdammt nass", murmelt er gegen dein Ohr.
Du hörst seinen Gürtel, das Rascheln von Stoff. Dann spürst du ihn – heiß und hart, wie er langsam in dich eindringt. Deine Hände suchen Halt am Spiegel, dein Atem beschlägt das Glas. Er fickt dich mit langsamen, tiefen Stößen, und im Spiegel siehst du alles – seinen konzentrierten Blick, dein verzerrtes Gesicht, eure verschlungenen Körper.
Der Rhythmus wird schneller, härter. Seine Finger finden deine Klitoris, reiben in kreisenden Bewegungen, während er immer tiefer in dich stößt. Die Hitze baut sich auf, unaufhaltsam, und als du kommst, beißt du dir auf die Lippe, aber es nützt nichts – dein Stöhnen füllt den ganzen Raum.
Er kommt kurz nach dir, presst sich tief in dich, sein Gesicht in deinem Haar vergraben. Einen Moment lang steht ihr so da, atemlos, zitternd. Über euch tanzen die anderen weiter. Sie haben keine Ahnung.
