Die Sommerhitze drückt schwer auf das Dorf, als du den Feldweg entlanggehst. Du hilfst seit einer Woche auf dem Hof deiner Tante aus – eigentlich nur, um dem Stadtalltag zu entkommen. Die alte Scheune am Rand des Grundstücks steht offen, das Tor knarrt im warmen Wind, und der Geruch von trockenem Heu liegt süß und staubig in der Luft.
Drinnen ist es schattig und still. Goldene Lichtstreifen fallen durch die Ritzen der Holzwände. Du kletterst auf einen der gestapelten Heuballen, legst dich zurück und schließt die Augen. Dann hörst du Schritte.
Er steht im Türrahmen. Der Nachbarssohn. Verschwitzt, das T-Shirt an der breiten Brust klebend, die Unterarme gebräunt und sehnig. Du hast ihn die ganze Woche beobachtet – beim Zaunreparieren, beim Holzhacken. Sein Blick hat deinen jedes Mal eine Sekunde zu lang gehalten.
„Ich hab dich reingehen sehen", sagt er. Seine Stimme ist ruhig, aber sein Blick wandert langsam über deinen Körper – über dein dünnes Sommerkleid, deine nackten Beine, die über den Heuballen baumeln.
Du sagst nichts. Du lächelst nur und lehnst dich zurück.
Er kommt näher. Seine Hände greifen an deine Knie, schieben sie auseinander. Du spürst die raue Wärme seiner Handflächen auf deiner Innenseite, und ein Schauer läuft dir über die Haut, obwohl es dreißig Grad sind. Seine Finger schieben dein Kleid hoch. Er atmet schwer, als er sieht, dass du nichts darunter trägst.
„Fuck." Mehr sagt er nicht. Dann kniet er sich hin.
Sein Mund ist heiß und gierig zwischen deinen Beinen. Seine Zunge gleitet feucht über deine Klit, erst langsam, dann mit festem Druck. Du greifst ins Heu, das unter dir raschelt und piekst, aber es ist dir egal. Deine Hüften pressen sich gegen sein Gesicht, und er packt deinen Arsch mit beiden Händen, zieht dich noch enger an sich.
Du stöhnst laut – hier draußen hört dich niemand. Er steht auf, öffnet seine Hose, und du siehst seinen harten Schwanz gegen seinen Bauch drücken. Er schiebt sich in dich, tief und ohne Zögern. Das Heu kratzt an deinem Rücken, seine Stöße sind fest und rhythmisch, und du wickelst deine Beine um seine Hüften.
Jeder Stoß trifft genau richtig. Du spürst, wie sich alles in dir zusammenzieht, heißer und enger, bis du kommst – heftig, zitternd, mit seinem Namen auf den Lippen. Er folgt dir Sekunden später, presst sein Gesicht in deinen Hals, stöhnt rau gegen deine Haut.
Danach liegt ihr nebeneinander im Heu. Staubpartikel tanzen im Licht. Er dreht den Kopf zu dir, grinst. „Morgen gleiche Zeit?"
Du lachst leise. Der Sommer hat gerade erst angefangen.
