Es ist kurz vor zehn, das Fitnessstudio ist fast leer. Du wischst dir den Schweiß von der Stirn und legst die Kurzhanteln zurück ins Rack. Dein Körper brennt angenehm, deine Muskeln sind warm und aufgepumpt. Die meisten Leute sind längst nach Hause gegangen, aber du hast das Training heute absichtlich nach hinten geschoben – wegen ihr.
Sie steht am Kabelzug, drei Meter von dir entfernt. Schwarze Leggings, die sich über ihren Hintern spannen, ein Sport-BH, der kaum etwas verbirgt. Ihr dunkles Haar ist zu einem nachlässigen Zopf gebunden, einzelne Strähnen kleben feucht an ihrem Nacken. Seit Wochen beobachtet ihr euch. Blicke, die zu lang dauern. Ein Lächeln, das zu viel verspricht. Heute Abend ist etwas anders. Als sie fertig ist, geht sie Richtung Umkleide – und dreht sich dabei zu dir um. Sie sagt nichts. Sie muss nichts sagen.
Du folgst ihr. Der Flur ist leer, das Licht flackert gelblich. Sie wartet an der Tür zur Einzelkabine, lehnt sich dagegen und zieht dich am Shirt zu sich. Ihre Lippen sind weich und salzig. Du schmeckst ihren Schweiß, spürst ihre heißen Finger, die unter dein Shirt greifen und über deinen Bauch fahren. Dein Atem geht schneller.
Du drückst sie in die Kabine, drückst die Tür hinter euch zu. Sie streift sich den Sport-BH über den Kopf, und du nimmst ihre Brüste in beide Hände, feucht und warm. Dein Mund findet ihre Brustwarzen, sie stöhnt leise und krallt sich in deine Schultern. Du schiebst deine Hand in ihre Leggings, spürst, wie nass sie ist – und zwar nicht vom Training.
Sie dreht sich um, stützt sich an der Wand ab und schiebt sich dir entgegen. Du ziehst den Stoff herunter, packst ihre Hüften und dringst langsam in sie ein. Ihr Stöhnen hallt von den Fliesen wider. Du fickst sie mit tiefen, festen Stößen, spürst, wie sich ihr Körper um dich zusammenzieht. Ihre Finger kratzen über die Wand, sie wird lauter, drückt sich gieriger gegen dich.
Als sie kommt, presst sie ihr Gesicht gegen ihren Arm, um den Schrei zu dämpfen. Die Kontraktionen um deinen Schwanz reißen dich mit – du stößt noch zweimal tief zu und ergießt dich in ihr. Für einen Moment steht ihr einfach so da, atemlos, verschwitzt, zufrieden.
Das beste Workout kommt eben immer nach dem Training.
