Ich erinnere mich an den Geruch. Rauch, Harz und warme Erde. An das Knistern, das lauter war als mein Atem – zumindest am Anfang. Es war Freitagabend, wir hatten das Lagerfeuer romantisch zwischen den alten Kiefern am See aufgebaut, nur er und ich, und ich wusste schon beim ersten Schluck Rotwein, dass diese Nacht anders werden würde.
Der Platz lag versteckt hinter einer Biegung des Uferwegs. Niemand kam hier vorbei, nicht um diese Zeit. Das Wasser war schwarz und still, der Himmel so klar, dass die Sterne sich darin spiegelten. Die Flammen warfen zuckende Schatten auf die Bäume, und die Hitze des Feuers kroch mir unter die Haut, lange bevor er es tat.
Jan. Breite Schultern unter einem offenen Flanellhemd, das Haar vom Wind zerzaust. Er saß neben mir auf der Wolldecke, die Knie angezogen, und erzählte irgendetwas über die Arbeit. Aber ich hörte nicht zu. Ich starrte auf seine Hände, wie sie das Holz ins Feuer legten, wie seine Unterarme sich dabei anspannten. Diese Hände. Ich schrieb in Gedanken schon Seiten über diese Hände.
Irgendwann wurde ich still. Er merkte es. Sah mich an. Das Feuer flackerte in seinen Augen, und sein Blick glitt an mir herunter – langsam, absichtlich. Mein Atem stockte.
„Komm her."
Zwei Worte. Mehr brauchte er nicht. Ich kroch zu ihm, setzte mich auf seinen Schoß, spürte sofort, wie hart er schon war. Seine Hände schoben sich unter mein Shirt, warm vom Feuer, legten sich auf meinen Rücken, zogen mich enger an ihn. Ich rieb mich gegen ihn, langsam, kreisend, und sein Stöhnen vibrierte an meinem Hals, wo sein Mund mich küsste, leckte, biss.
Er zog mir das Shirt über den Kopf. Die kühle Nachtluft auf meiner Haut, die Hitze der Flammen auf meiner Seite – dieser Kontrast machte mich wahnsinnig. Seine Finger öffneten meinen Knopf, schoben sich in meine Hose, fanden mich nass und bereit. „Fuck, du bist so feucht", flüsterte er, und allein seine Stimme ließ mich zittern.
Ich befreite ihn aus seiner Jeans, nahm ihn in die Hand, spürte ihn pochen. Dann hob er meine Hüften an und zog mich auf sich. Ich sank langsam auf seinen Schwanz, Zentimeter für Zentimeter, bis er ganz in mir war. Wir stöhnten gleichzeitig. Ich ritt ihn vor dem Feuer, seine Hände auf meinen Hüften, sein Daumen auf meiner Klitoris, und der Nachthimmel drehte sich über mir.
Ich kam zuerst – heftig, unkontrolliert, meine Finger in sein Haar gekrallt. Er folgte Sekunden später, presste mich an sich, vergrub sein Gesicht zwischen meinen Brüsten, und ich spürte jedes Zucken tief in mir.
Danach lagen wir auf der Decke. Die Glut knisterte leise. Sein Herzschlag unter meiner Wange. Die Sterne über uns. Ich will diese Nacht nie vergessen.
