Bewegung der Körper

Es war ein warmer Sommerabend, als Leo in die neue Yogastunde eintrat. Der Raum war sanft beleuchtet, die Wände in einem zarten Pastellton gestrichen, der beruhigend auf die Sinne wirkte. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten sich bereits auf ihren Matten eingerichtet, während ein zarter Duft von Lavendel in der Luft lag. Leo fühlte sich sofort wohl, seine Haut prickelte vor Erwartung. In der ersten Reihe saß Mia, eine faszinierende Frau mit langen, dunklen Haaren und einem strahlenden Lächeln. Ihre Anwesenheit zog ihn magisch an, als sie sich dehnte und in die verschiedenen Positionen wechselte. Das Spiel der Körper, die Geschmeidigkeit der Bewegungen – es war ein Fest der Sinne. Die Stunde verging im Fluss harmonischer Bewegungen, doch Leo konnte sich kaum auf die Übungen konzentrieren, so sehr war er von Mia abgelenkt. Jedes Mal, wenn sich ihre Beine berührten, durchzuckte ihn ein unerklärliches Verlangen. Nach der Stunde gönnten sie sich einen kühlen Drink auf der Terrasse. Der Abendhimmel war mit goldenen und violetten Farbtönen gefüllt und der warme Wind ließ die Atmosphäre prickeln. Leo wagte es, Mia anzuschauen. Ihre Augen funkelten und es war, als würden unsichtbare Fäden sie anziehen. Ihre Hände berührten sich im Spiel der Worte, die zwischen ihnen flossen, und die Energie zwischen ihnen wurde greifbar. Er beugte sich näher zu ihr, spürte ihr warmes Lächeln und den elektrisierenden Kontakt seiner Hand auf ihrem Unterarm – und dann begann sie, sich ihm zuzuwenden, ihre Lippen nur wenige Zentimeter von seinen entfernt. Der Moment war da. Die Welt um sie herum verblasste, und alles, was zählte, war der Kuss, der in der Luft lag, als sie sich näherte…

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