Night game on the soccer field
Es war eine laue Sommernacht, als Anna beschloss, eine Runde auf dem leeren Fußballplatz zu drehen. Die Glocken der nahen Kirche läuteten Mitternacht, und der Mond strahlte hell über die grüne Wiese. Der Platz lag still da, umgeben von hohen Bäumen, die wie wache Schatten darauf passten.
Mit einem schelmischen Grinsen zog sie ihre Sportschuhe aus und ließ die kühle Grasfläche zwischen ihren Zehen kitzeln. Hier konnte sie sein, wer sie wollte, ohne sich um die Welt zu kümmern. Es war kein gewöhnlicher Abend; es war der Abend, an dem sie ihre Hemmungen ablegen wollte.
In der Ferne hörte sie Schritte – ein vertrauter Schatten trat hervor. Es war Leon, ihr Nachbar und besten Freund. Er war immer derjenige gewesen, der sie zum Lachen brachte, doch an diesem Abend lag eine andere Spannung in der Luft. Als sich ihre Blicke trafen, knisterte es, und Anna spürte ein Verlangen, das sie noch nie zuvor erlebt hatte.
’Was machst du hier so allein, Anna?’ fragte Leon mit einem anzüglichen Lächeln auf den Lippen. Es war der Moment, in dem sie spürte, dass die Nacht gerade erst begann. Eigentlich sollten sie einfach reden, doch die Kombination aus Dunkelheit und dem verführerischen Duft desGrases ließ eine andere Idee aufblitzen. Langsam kam er näher, und als sie nun kaum einen Atemzug voneinander entfernt standen, schien die gesamte Welt um sie herum zu verschwinden. Der vertraute Rückhalt ihrer Freundschaft war plötzlich durchbrochen, als Leon eine Hand ausstreckte und ihren Arm berührte.
‘Darf ich dir etwas zeigen?’ murmelte er. Ihr Herz schlug schneller; ihre Augen funkelten im Mondlicht, das genau auf ihre Gesichter fiel. Diese Nacht könnte alles verändern. Leon beugte sich näher zu ihr und sie spürte, wie seine Wärme sie umhüllte. Die Luft war geladen, jeder Moment schien zu pulsieren. Und dann, noch einen Herzschlag später, tastete er über ihre Hüfte, als wäre er sich der Bedeutung dieser Berührung bewusst. „Bist du bereit für das Unbekannte?“ flüsterte er und der Druck des Augenblicks stieg ins Unermessliche…